VGH newsroom https://www.vgh-newsroom.de Herzlich willkommen im Newsroom der VGH. Hier finden Sie Aktuelles, Pressemeldungen und Informationen über die VGH.Presseinfos und Aktuelles aus unseren sozialen Netzwerken. Fri, 13 Jul 2018 11:52:04 +0000 de-DE hourly 1 Fairster Versicherer: Focus-Money verleiht der VGH zum achten Mal in Folge die Bestnote https://www.vgh-newsroom.de/fairster-versicherer-2018/ https://www.vgh-newsroom.de/fairster-versicherer-2018/#respond Wed, 11 Jul 2018 04:00:28 +0000 https://www.vgh-newsroom.de/?p=4850 Wer ist fairster Versicherer in Deutschland? Hierzu lässt das Wirtschaftsmagazin Focus-Money jedes Jahr die Kunden der 34 größten Vollversicherer befragen. Auch 2018 überzeugten die VGH Versicherungen in der groß angelegten Online-Erhebung und erhielten wie in den Vorjahren die Bestnote „Sehr gut“.Die Studie führte das renommierte Kölner Analyse- und Beratungsinstitut ServiceValue durch. Das repräsentative Ergebnis stützt

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Wer ist fairster Versicherer in Deutschland? Hierzu lässt das Wirtschaftsmagazin Focus-Money jedes Jahr die Kunden der 34 größten Vollversicherer befragen. Auch 2018 überzeugten die VGH Versicherungen in der groß angelegten Online-Erhebung und erhielten wie in den Vorjahren die Bestnote „Sehr gut“.

Die Studie führte das renommierte Kölner Analyse- und Beratungsinstitut ServiceValue durch. Das repräsentative Ergebnis stützt sich auf mehr als 2.100 Teilnehmer, die zu 27 Service- und Leistungsmerkmalen befragt wurden. In Summe der Urteile zu diesen aussagekräftigen Fairness-Attributen wird die Auszeichnung „Fairster Versicherer“ ermittelt.

Folgende Kategorien bewerteten die Teilnehmer: Schutz und Vorsorge, Kundenkommunikation, Nachhaltigkeit und Verantwortung, Kundenberatung, Leistungsabwicklung sowie Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus erfragte die Studie unter anderem Merkmale wie Qualität, Sicherheit und Flexibilität von Produkten, Ehrlichkeit, Kostentransparenz, Umgang mit Beschwerden und Reklamationen, Reaktionsgeschwindigkeit und soziales Handeln des Versicherers.

2018 als „Fairster Vollversicherer“ behauptet

Fairster Versicherer - Fairster Vollversicherer - 2018Unternehmen, die überdurchschnittliche Werte erzielen, erhalten die Note „Gut“. Nur, wer darüber hinaus deutliche Spitzenwerte erreicht, erhält wie die VGH die Auszeichnung „Sehr gut“. Dieses Gesamtergebnis setzt sich aus durchgängig guten bis sehr guten Einzelurteilen zusammen, die sich die VGH Versicherungen in den verschiedenen Kategorien sichern konnten.

Das brachte dem größten öffentlich-rechtlichen Versicherer in Niedersachsen das Siegel „Fairster Vollversicherer“ ein – zum achten Mal in Folge.

Gütesiegel auch als „Fairster Kfz-Versicherer“

Fairster Versicherer - Fairster Kfz-Versicherer - 2018In einer vergleichbar angelegten Umfrage unter 37 großen Kfz-Versicherern (darunter 26 Serviceversicherer und elf Direktversicherer) zeichnete Focus-Money die VGH ebenfalls erneut mit dem Siegel „Fairster Kfz-Versicherer“ aus. Diese Erhebung befragte gut 3.500 Versicherte zu 23 Fairness-Attributen. In allen sechs erhobenen Kategorien waren die VGH Versicherungen mit den Ergebnissen „Gut“ oder „Sehr gut“ auf den vorderen Rängen vertreten. Am Ende stand ein Gesamtergebnis von „Sehr gut“ unterm Strich.

Mit beiden Auszeichnungen finden sich die VGH Versicherungen auch in diesem Jahr als fairster Versicherer auf dem Siegertreppchen wieder. Eigentliche Gewinner aber sind die Kunden des gemeinwohlorientierten Serviceversicherers VGH.

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Bilanz 2017 – VGH Regionaldirektion Stade behauptet Marktführerschaft in wichtigen Sparten https://www.vgh-newsroom.de/regionaldirektion-stade-2017/ https://www.vgh-newsroom.de/regionaldirektion-stade-2017/#respond Wed, 27 Jun 2018 10:15:05 +0000 https://www.vgh-newsroom.de/?p=4784 Nachhaltig: Beitragseinnahmen auf 120 Mio. Euro gesteigertVerlässlich: 58 Mio. Euro an Kunden ausgezahlt / Kein „Run-off“Engagiert: Als regionaler Arbeitgeber und Sponsor aktivDie Regionaldirektion Stade weist für 2017 eine positive Bilanz der VGH Versicherungen zwischen Elbe, Weser und Heide aus. Regionaldirektor Rüdiger Meyer: „Im vergangenen Jahr konnten wir unsere Beitragseinnahmen erneut ausbauen, um 0,9 Prozent auf

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Nachhaltig: Beitragseinnahmen auf 120 Mio. Euro gesteigert

Verlässlich: 58 Mio. Euro an Kunden ausgezahlt / Kein „Run-off“

Engagiert: Als regionaler Arbeitgeber und Sponsor aktiv

Die Regionaldirektion Stade weist für 2017 eine positive Bilanz der VGH Versicherungen zwischen Elbe, Weser und Heide aus. Regionaldirektor Rüdiger Meyer: „Im vergangenen Jahr konnten wir unsere Beitragseinnahmen erneut ausbauen, um 0,9 Prozent auf rund 120 Millionen Euro.“ Mit 81,8 Mio. Euro entfielen gut zwei Drittel des Beitragsvolumens auf die Kompositsparten, also auf Schaden- und Unfallversicherungen (+ 1,6 %). Stärkste Kompositsparte blieb mit 30,4 Mio. Euro die Kfz-Versicherung. Überdurchschnittlich wuchsen Sachversicherungen, Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Unfallversicherungen (insgesamt +3,2 %). Noch dynamischer als im erfolgreichen Vorjahr stieg zudem das Beitragsvolumen in der privaten Krankenversicherung (+5,4 %). In der branchenweit rückläufigen Lebensversicherung sanken die Einnahmen unter schwierigen Marktbedingungen nur leicht, auf 30,2 Mio. Euro (-1,3 %).

Als größter öffentlich-rechtlicher Versicherer in Niedersachsen kann die VGH auch im Geschäftsgebiet Stade mit rund 109.000 Kunden und gut 352.500 Versicherungsverträgen ihre Marktführerschaft in wichtigen Sparten behaupten. So hat sie unter anderem jedes dritte Wohngebäude (32,3 %), jedes fünfte Kraftfahrzeug (20,8 %) sowie jede fünfte Hausratpolice (20,0 %) und Privathaftpflicht-Versicherung (18,7 %) im Bestand. Mit diesen Zahlen liegt die Regionaldirektion Stade bei der Ausschöpfung von Marktpotenzialen sogar über den guten Durchschnittswerten des Gesamtunternehmens VGH. „Unsere positive Geschäftsentwicklung hat sich im ersten Halbjahr 2018 fortgesetzt“, zeigt sich Regionaldirektor Meyer zuversichtlich.

Extremwetter nehmen zu – 33 Mio. Euro für Schäden ausgezahlt

Regionaldirektion Stade - Rüdiger Meyer (Foto: Insa Hagemann)
Sorgt sich um Lücken im Versicherungsschutz seiner Mitbürger: Rüdiger Meyer, Regionaldirektor der VGH in Stade (Foto: Insa C. Hagemann)

Ihre Leistungsfähigkeit musste die VGH im Geschäftsgebiet Stade 2017 in höherem Maße unter Beweis stellen als im Vorjahr. Rüdiger Meyer: „Wiederholte Sommerstarkregen und Herbststürme kosteten uns deutlich mehr als die Unwetter eines durchschnittlichen Schadenjahres.“ Der am 19. Juni veröffentlichte Klimareport des Landesumweltministeriums bestätigt, dass der Klimawandel Niedersachsen mit voller Wucht trifft – unter anderem durch stärkere Niederschläge, mehr heiße Tage und Verschiebung der Jahreszeiten. Sowohl der April als auch der Mai 2018 waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Und die zehn wärmsten Jahre seither fielen alle ins 21. Jahrhundert.

Vor dem Hintergrund dieser alarmierenden Erkenntnisse weist Meyer auf verbreitete Irrtümer hin: „Viele Bürger glauben entweder noch, dass sie das nicht betrifft, dass sie bereits ausreichend versichert sind oder dass ihre Häuser so gefährdet sind, dass sie ohnehin keinen Versicherungsschutz erhalten. Das Gegenteil ist meist der Fall.“

Elementarrisiken: Niedersachsen hat Nachholbedarf

Vor allem lokal begrenzte, sehr ergiebige Starkregen und daraus folgende Überschwemmungen treten immer häufiger auf. Sie können überall teure Schäden anrichten, auch fern von Flüssen und Bächen – etwa durch Rückstau in überlasteter Kanalisation. Der Schutz vor solchen und anderen Elementarrisiken muss in der Regel ergänzend zur Gebäude- und Hausratversicherung abgeschlossen werden. Doch in Niedersachsen verfügt erst jeder fünfte Haushalt über eine Elementarschadenversicherung – obwohl 99 Prozent der Gebäude problemlos versicherbar wären und sich selbst für die restlichen Objekte in Hochrisikozonen individuelle Lösungen finden.

Der steigende Aufwand für Unwetterschäden wurde 2017 durch gegenläufige Entwicklungen etwas kompensiert. So ging die Belastung aus Bränden zurück, auch Kfz- und schwere Personenschäden schlugen geringer zu Buche. Insgesamt wurden der Regionaldirektion Stade 20.078 Schäden gemeldet (+2,3 %). Der dadurch verursachte Aufwand stieg um 6,2 Prozent auf 32,6 Mio. Euro. Die zur Schadenbehebung erforderlichen Investitionen bleiben überwiegend in der Region, da heimische Handwerksbetriebe die Mehrheit der Arbeiten ausführen. Und Kunden, deren Vertrag schadenfrei geblieben ist, erhalten Rückvergütungen von der VGH.

Halten, was versprochen ist: 25 Mio. Euro an Lebensversicherte

Von finanzieller Stärke zeugen weitere 25,3 Mio. Euro, die die VGH 2017 ihren Lebens- und Rentenversicherten im Geschäftsgebiet Stade auszahlte. Zusammen mit den 32,6 Mio. Euro für Schäden flossen so insgesamt nahezu 58 Mio. Euro in die Region zurück. In einem Umfeld, das durch die anhaltenden Niedrigzinsen am Kapitalmarkt, durch kritische Schlagzeilen zur Altersvorsorge und die Abwicklung von Vertragsbeständen („Run-off“) einiger Lebensversicherer geprägt ist, hat Regionaldirektor Meyer eine klare Botschaft: „Betriebswirtschaftlich steht die Lebensversicherung der VGH auf einem grundsoliden Fundament. Unsere für Jahrzehnte garantierten Zusagen an Kunden halten wir. Ein Ausstieg ist für uns – im Gegensatz zu namhaften Wettbewerbern – überhaupt kein Thema.“ Die private Altersvorsorge, ob über klassische oder alternative Versicherungsprodukte, bleibe ein krisenfestes Element zur Absicherung des Ruhestands und der Hinterbliebenen.

Regional, dezentral, digital

Kern des öffentlich-rechtlichen Geschäftsmodells der VGH ist und bleibt die regionale Verwurzelung mit dezentraler Organisation und persönlichen Ansprechpartnern vor Ort. „Seit 1750 ist diese Stärke der zeitlose Schlüssel unseres Erfolgs“, freut sich Regionaldirektor Meyer. Auch in den Landkreisen Stade und Rotenburg garantiert das dichte Servicenetz mit 40 Vertretungen und 47 Geschäftsstellen der Sparkassen (als zweitem Vertriebspartner der VGH) eine beispiellose Kundennähe.

Dieses Alleinstellungsmerkmal pflegt der niedersächsische Marktführer auch in Zeiten der Digitalisierung. Rüdiger Meyer: „Bei allem technologischen Fortschritt legen wir den Fokus unverändert auf unsere bewährten Vertriebswege, die VGH-Vertretungen und Sparkassen. Unsere Digitalisierungsvorhaben zielen darauf ab, die Vertriebspartner in ihrer Arbeit zu unterstützen, dem Informations- und Kommunikationsbedürfnis und der Serviceerwartung der Kunden auch digital gerecht zu werden.“ So kommt noch 2018 zu bestehenden digitalen Angeboten, wie Kunden-Apps in den Bereichen Wetter, Gesundheit und Auto, die Einführung eines kostenlosen ePostfachs, über das Versicherte per PC, Tablet und Smartphone ihre VGH-Dokumente, aber auch eigene Unterlagen einfach, schnell und sicher verwalten können. Darauf aufbauend, entwickelt die VGH mittelfristig ein um zusätzliche Servicemerkmale erweitertes Kundenportal.

Unabhängige Bestätigung erfährt die VGH für ihr Geschäftsmodell auch regelmäßig durch Service-, Produkt- und Unternehmensratings. Als Beispiel nennt Meyer die jährliche Online-Umfrage des Magazins Focus-Money zur Fairness der größten Versicherer Deutschlands. Auch 2017 erhielt die VGH das Siegel „Fairster Vollversicherer“ – zum siebten Mal in Folge.

Attraktiver Arbeitgeber und Ausbilder der Region

Zur Zukunftsfähigkeit der Regionaldirektion Stade trägt ihre Bedeutung als regionaler Arbeitgeber bei. Direkt und indirekt sind 232 Menschen im Geschäftsgebiet ausschließlich für die VGH tätig. Zu ihnen gehören 49 Mitarbeiter der Regionaldirektion an der Bremervörder Straße und 140 Mitarbeiter in den 40 Vertretungen. Rüdiger Meyer: „Wir möchten den Wirtschaftsraum Stade-Rotenburg nachhaltig stärken. Deshalb weist die VGH seit Jahren hohe Ausbildungsquoten und ein vielseitiges Angebot für Berufseinsteiger auf.“ Insgesamt 27 Azubis lernen derzeit entweder in der Regionaldirektion (3) oder in Vertretungen und Sparkassen (24). Dass die VGH auch nach der Ausbildung hervorragende Perspektiven bietet, belegt eine lange Betriebszugehörigkeit der VGH-Mitarbeiter. Unternehmensweit sind es im Durchschnitt 19 Jahre, in der Regionaldirektion Stade sogar 21. Regelmäßige Weiterbildungsangebote und eine mit dem „audit berufundfamilie“ zertifizierte Personalpolitik tragen dazu bei.

Gesellschaftlich engagiert

Nicht nur als Versicherer und Arbeitgeber, auch als Sponsor zahlreicher Projekte und Programme im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich trägt die VGH zur engen Bindung zwischen Wirtschaft und Menschen vor Ort bei. Im Geschäftsgebiet der Regionaldirektion Stade fördert der öffentliche Versicherer landesweite Sportturniere, etwa im Fußball den VGH Fairness-Cup und den VGH Girls-Cup. Erstmals wird die VGH Stade 2018 auch Hauptsponsor der Jugendfußball-Hallenkreismeisterschaften. Im Reitsport ist der VGH Cup für Nachwuchs-Springreiter seit langem ein Begriff. In Eigenregie hat die VGH Stade außerdem den regionalen VGH Dressur-Cup ins Leben gerufen. Darüber hinaus setzt sich die Regionaldirektion in der Initiative Stade 21 finanziell für den Sport in der Hansestadt ein. Weitere Beispiele für gesellschaftliches Engagement sind die Förderung des Hanse Song Festivals und des Festivals „Müssen alle mit“ (MAMF) sowie die Unterstützung der Jungjägerausbildung oder der Förderpreis für Kreisjugendschützen.

Kulturförderung findet vor allem durch die VGH-Stiftung statt, die durch die Regionaldirektion vor Ort repräsentiert wird. Rüdiger Meyer: „Das Literaturfest Niedersachsen ist seit Jahren sehr beliebt. 2017 konnten wir zwei Veranstaltungen nach Agathenburg und Hemslingen holen.“ Außerdem beteiligen sich Bibliotheken im Stader Geschäftsgebiet am Julius-Club, einem landesweiten Lese- und Schreibförderprogramm für Kinder und Jugendliche. Regional lobt die VGH darüber hinaus den Förderpreis Plattdeutsch aus.

 

Fakten und Zahlen 2017 im Überblick:
Die VGH Regionaldirektion Stade

  • Geschäftsgebiet: Landkreise Stade und Rotenburg
  • Kunden: 108.937
  • Verträge: 352.515
  • Beitragseinnahmen: 119,7 Mio. €
  • Schadenaufwand: 32,6 Mio. €
  • Leistungen Leben / Rente: 25,3 Mio. €
  • Vertretungen / Mitarbeiter: 40 / 140
  • Sparkassen / Geschäftsstellen: 4 / 47
  • Mitarbeiter Regionaldirektion: 49
  • Auszubildende Regionaldirektion: 3
  • Auszubildende Vertretungen / Sparkassen: 24
  • Insgesamt direkt / indirekt für VGH Stade tätig: 232*

*ohne Mitarbeiter in den Versicherungsabteilungen der Sparkassen

 

Mehr Informationen

 

Kontakt:

VGH Versicherungen

Regionaldirektion Stade

Bremervörder Straße 6, 21682 Stade

Tel.: 04141.987-6100 / Fax: -746100

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Genuss, dann Schluss: Kunstfest würdigt zehn Jahre VGH galerie – Food Art mit Sonja Alhäuser https://www.vgh-newsroom.de/sonja-alhaeuser/ https://www.vgh-newsroom.de/sonja-alhaeuser/#comments Thu, 21 Jun 2018 04:00:09 +0000 https://www.vgh-newsroom.de/?p=4702 Letzte Kunstausstellung „Lauf der Dinge“ wird heute eröffnetErweitertes Nutzungskonzept für große Halle am Direktions-Foyer ab 2019Noch einmal, vom 21. Juni bis 31. Oktober 2018, stellen die VGH Versicherungen ihren Galerieraum in der hannoverschen Direktion ausschließlich und für mehrere Monate in den Dienst der Kunst. Nach zehn Jahren reiner Nutzung als „VGH galerie“ setzt die Vernissage

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Letzte Kunstausstellung „Lauf der Dinge“ wird heute eröffnet

Erweitertes Nutzungskonzept für große Halle am Direktions-Foyer ab 2019

Sonja Alhäuser - Lauf der Dinge - Food Art
Sonja Alhäuser (Foto: Rosa Lübbe)

Noch einmal, vom 21. Juni bis 31. Oktober 2018, stellen die VGH Versicherungen ihren Galerieraum in der hannoverschen Direktion ausschließlich und für mehrere Monate in den Dienst der Kunst. Nach zehn Jahren reiner Nutzung als „VGH galerie“ setzt die Vernissage „Lauf der Dinge“ von Sonja Alhäuser ein letztes Ausrufezeichen hinter 37 vorhergehende Ausstellungen. Anders als bei herkömmlichen Eröffnungen, zu denen seit 2008 mehr als 5.000 Kunstfreunde kamen, bedankt sich der größte öffentliche Versicherer in Niedersachsen diesmal mit einem interaktiven Kunstfest bei treuen Fans und allen interessierten Bürgern.

Die Jubiläumsveranstaltung läutet den Übergang zu einem erweiterten Nutzungskonzept für die Halle ein, die vom Hauptempfang der VGH am Warmbüchenkamp aus öffentlich zugänglich ist. Ab 2019 sollen an diesem Ort der Begegnung neben alternativen Formen der Kunstpräsentation viele weitere Facetten der VGH in stetigem Wechsel gezeigt werden. Das Angebot richtet sich weiterhin an neugierige Besucher, soll in stärkerem Maße aber auch Mitarbeiter einbeziehen.

Einladung, Werke zu verspeisen

Wenn es etwas zu feiern gibt, darf der Genuss natürlich nicht fehlen. Food Art nennt Sonja Alhäuser deshalb ihre Kunst, die fast vollständig essbar ist. In einem performativen Akt lädt sie Teilnehmer der Vernissage ein, einige ihrer Werke zu verspeisen. Wie bei der anstehenden Verwandlung der VGH galerie in einen „Freiraum“ geht es auch der gebürtigen Westfälin um Prozesse der Verformung und des (Aus-)Probierens. Barock anmutende Skulpturen bestehen aus Nahrungsmitteln und verweisen dabei auf deren Notwendigkeit für das Fortbestehen von Lebewesen – sowie auf ihr Ende.

Der schmale Grat zwischen Genuss und Sünde

Sonja Alhäuser - Lauf der Dinge - Food Art in der VGH galerie Hannover
Verlockung und Distanz: Food Art soll auch nachdenklich machen.

Konträr zur verlockenden „Verinnerlichung“ opulenter Kunst schaffen die unverblümten Darstellungen modellierter Leiber und ergänzende, großformatige Bildzeichnungen gleichzeitig Distanz. Sie sollen bewusst zwiespältige Gefühle und Nachdenklichkeit wecken. Auf diese Weise führt Sonja Alhäuser den Betrachter auf den schmalen Grat zwischen Genuss und Sünde, Hingabe und Widerstand, Liebe und Kampf.

Sonja Alhäuser sieht „positive Art der Verschwendung“

„Kunst geht durch den Magen“, ist die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin von der engen Verbindung zum Essen überzeugt. Neben künstlerisch gestalteten Rezeptbildern gehören Schokosäulen, Margarineskulpturen, eine Käse-Venus oder ein Weinbrunnen zu ihren typischen Werken. Sonja Alhäuser, Bildhauerin und Zeichnerin, möchte ihre Kunst erlebbar machen. „Der Genuss gehört dazu. Dass nicht jedes Kunstwerk erhalten bleibt, sehe ich als positive Art der Verschwendung.“ Die übrigen Exponate werden bis zum Ausstellungsende am 31. Oktober 2018 zu sehen sein.

Leidenschaft fürs Kulinarische

Kunstausstellung  Lauf der Dinge - Food Art von Sonja Alhäuser
Sehen, riechen, schmecken. Alhäusers Kunst darf „verinnerlicht“ werden.

Kurator Dr. Reinhard Spieler: „Die Leidenschaft fürs Kulinarische überträgt Sonja Alhäuser auf ihre Kunst. Sehen, riechen und schmecken – eine völlig andere Art der künstlerischen Darbietung macht ihre Arbeiten zu einem ganz besonderen Erlebnis.“ Zudem führe Alhäusers Food Art das gesellschaftliche Tabu, Kunst zu berühren, durch ihr mögliches Verspeisen ad absurdum.

VGH-Vorstandsmitglied Thomas Vorholt: „Gemeinsam mit unserem Kunstteam hoffe ich, dass viele Gäste und Mitarbeiter sich auf dieses Experiment und eine ungewöhnliche Erfahrung einlassen. Wir laden ausdrücklich dazu ein, sich so der Frage nach einer Ethik des Genießens zu nähern. Was trennt in einer Welt von Schönheit und Vergehen, von Freud und Leid den bewussten, genießerischen Umgang mit Nahrungsmitteln von der blinden, gedankenlosen Verschwendung einer Wegwerfgesellschaft?“

Rezeptbilder ergänzen die Ausstellung von Sonja Alhäuser - Lauf der Dinge - VGH galerie Hannover
Großformatige Rezeptbilder ergänzen die Skulpturen und Installationen.

Sonja Alhäuser, geboren 1969 in Kirchen (Sieg), studierte von 1989 bis 1997 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, wo sie 1994 Meisterschülerin von Prof. Fritz Schwegler wurde. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin.

Thomas Vorholt und Ausstellungskurator Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museums Hannover, stellen die Künstlerin und ihre Werke anlässlich der Eröffnung am heutigen Donnerstag um 18:00 Uhr vor.

 

Ausstellungszeitraum: 21. Juni bis 31. Oktober 2018

Ort: VGH galerie, Schiffgraben 4 (Eingang Warmbüchenkamp), 30159 Hannover

Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 17 Uhr

 

Hier finden Sie die Vita von Sonja Alhäuser

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Infotag zur E-Mobilität bei enercity: Testfahrten, Vorträge und Versicherungslösungen https://www.vgh-newsroom.de/infotag-e-mobilitaet/ https://www.vgh-newsroom.de/infotag-e-mobilitaet/#respond Tue, 12 Jun 2018 12:51:06 +0000 https://www.vgh-newsroom.de/?p=4688 Das Interesse an Elektromobilität ist hoch – nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Debatte um Dieselabgase. Mit dem Infotag Gewerb|e|Mobilität der Wirtschaftsförderung hannoverimpuls bietet der Energiedienstleister enercity am Mittwoch, 20. Juni 2018, auch Bürgern die Möglichkeit, sich über Elektromobilität zu informieren und Elektroautos persönlich zu testen. Von 18:00 bis 21.00 Uhr ist die Elektroautoausstellung am hannoverschen

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Das Interesse an Elektromobilität ist hoch – nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Debatte um Dieselabgase. Mit dem Infotag Gewerb|e|Mobilität der Wirtschaftsförderung hannoverimpuls bietet der Energiedienstleister enercity am Mittwoch, 20. Juni 2018, auch Bürgern die Möglichkeit, sich über Elektromobilität zu informieren und Elektroautos persönlich zu testen. Von 18:00 bis 21.00 Uhr ist die Elektroautoausstellung am hannoverschen enercity-Standort Glocksee für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die VGH, mit der enercity bei der Förderung der E-Mobilität kooperiert, ist ebenfalls vertreten und wird am Infotag über Versicherungsschutz und Sonderrabatte rund um die Elektromobilität informieren. Das enercity-Mobilitätsteam mit Ladelösungen und E-Fahrzeugen sowie viele andere Aussteller stehen auf dem enercity-Gelände zum Gespräch bereit. Besonders attraktiv ist in diesem Sommer die örtliche Förderung für Privatkunden, zumal der enercity-Fonds proKlima anlässlich seines 20. Geburtstags für 20 Wochen die Fördersätze auch für Wand-Ladestationen um 20 Prozent erhöht.

Expertenwissen und praxisnahe Tipps

Infotag E-Mobilität - enercity - hannoverimpuls
Umweltfreundlich Richtung Zukunft: Die Region Hannover startet beim Ausbau der E-Mobilität durch. (Depositphotos)

Um 18:30 und 20:00 Uhr bietet der Infotag den Vortrag „Ladelösungen für zu Hause – Überblick über Entwicklungen in der Elektromobilität“ des enercity-Experten Harald Halfpaap im historischen Rundbau. In seinem 45-minütigen Vortrag beantwortet er grundlegende Fragen rund um die Elektromobilität. Wo stehen wir heute mit der E-Mobilität, und macht es jetzt schon Sinn, sich ein Elektroauto zu kaufen? Der Fachmann gibt einen Überblick zur Entwicklung der Elektromobilität, zu ihren Vorteilen und ihrer Leistungsfähigkeit. Auch die essenziellen Fragen zum Energiebezug werden behandelt. Wo und wie kann ich mein Elektroauto aufladen? Benötige ich eine eigene Ladestation? Danach steht Harald Halfpaap den Kunden für individuelle Fragen zur Verfügung.

Begleitete Testfahrten möglich

Ab 18:00 Uhr können Interessenten außerdem begleitete Testfahrten mit enercity-Elektrofahrzeugen in der näheren Umgebung unternehmen (Voraussetzung: gültiger Führerschein und Fahrtüchtigkeit).

Eintritt zum Infotag frei – nach Anmeldung

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung vorab aber erforderlich. Details zum Infotag Gewerb|e|Mobilität und Einlassticketbestellungen unter: www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/Gewerb-E-Mobilität

Besucher erreichen den enercity-Standort Glocksee (Eingang Glockseestraße 33, 30169 Hannover) bequem mit der Stadtbahn-Linie 10, Richtung Ahlem, Haltestelle Glocksee.

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Wenn Gewitter Hochsaison haben: Elektronikgeräte vor Überspannung schützen https://www.vgh-newsroom.de/gewitter-schadenverhuetung/ https://www.vgh-newsroom.de/gewitter-schadenverhuetung/#respond Tue, 29 May 2018 14:16:24 +0000 https://www.vgh-newsroom.de/?p=4582 Sonnenschein, kalte Getränke und ein Schattenplatz im Garten – so stellt man sich einen gelungen Sommertag vor. Auf Blitz und Donner würden viele dabei gerne verzichten. Doch nach Angaben des Blitzinformationsdienstes (BLIDS) führen Gewitter in Deutschland jährlich zu hunderttausenden Blitzeinschlägen – auch in dieser Woche kracht es bundesweit immer wieder.„Blitzeinschläge können schnell größere Schäden anrichten“,

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Sonnenschein, kalte Getränke und ein Schattenplatz im Garten – so stellt man sich einen gelungen Sommertag vor. Auf Blitz und Donner würden viele dabei gerne verzichten. Doch nach Angaben des Blitzinformationsdienstes (BLIDS) führen Gewitter in Deutschland jährlich zu hunderttausenden Blitzeinschlägen – auch in dieser Woche kracht es bundesweit immer wieder.

„Blitzeinschläge können schnell größere Schäden anrichten“, warnt Lutz Hennig, Schadenverhütungsexperte bei den VGH Versicherungen. Gerade im Sommer erwärmt sich die Luft durch die Sonneneinstrahlung noch schneller, so dass eine große Menge feuchtwarmer Luft aufsteigt. Das begünstigt die Entstehung von Gewittern. Bei einem Blitzeinschlag schießen in Sekundenschnelle mehrere tausend Volt Überspannung durch die Leitungen, die Kabel und das Erdreich. So kann Überspannung auch noch in der Nachbarschaft Schäden anrichten. „Teure Elektrogeräte wie Wäschetrockner, Fernseher, aber auch Computer samt gespeicherter Daten können dann zerstört werden“, weiß Hennig. Nicht selten kommt es noch schlimmer. Denn ein Blitzeinschlag am Haus kann sogar Brände verursachen.

Überspannungsschutzgeräte sind bei Gewitter unverzichtbar

Um sich gegen Schäden durch Überspannung und Feuer zu schützen, sind drei Maßnahmen entscheidend: der äußere Blitzschutz, der innere Blitzschutz und die richtige Versicherung. Ohne äußeren Ableiter wird der Blitz über Wasser, Strom- und Telefonleitungen zur Erde abgeführt und verursacht erhebliche Schäden. Damit elektronische Geräte nicht zerstört werden, ist zusätzlich ein Überspannungsschutzgerät im Elektro-Hausanschluss und im Sicherungskasten notwendig.

Richtig abgesichert im Schadenfall

Lutz Hennig, Experte der VGH Versicherungen, gibt Tipps zur Verhütung von Überspannungs- und Brandschäden bei Gewittern.
VGH-Experte für Schadenverhütung und Brandschutz: Lutz Hennig (Foto: VGH)

Damit nach einem Blitzeinschlag in finanzieller Hinsicht kein böses Erwachen droht, sollte man sich auch mit den passenden Versicherungen schützen. Schäden am Haus, Gartenhaus und an der Garage sichern Hausbesitzer über die Wohngebäudeversicherung ab. Bei Schäden an technischen Geräten, zum Beispiel am Wäschetrockner, Fernseher oder Computer, greift die Hausratversicherung. Ob Überspannungsschäden in der Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung eingeschlossen sind oder zusätzlich versichert werden müssen, hängt vom Vertrag ab. „Um zu überprüfen, welche Schäden abgedeckt sind, sollte man sich mit seinem Versicherungsberater in Verbindung setzen“, rät VGH-Fachmann Hennig.

Wenn ein Gewitter aufzieht: Stecker raus

Tipps bei Gewitter - Schutz vor Überspannungsschäden und Brandschäden
Wenn ein Gewitter aufzieht, sollte man nicht nur an die Gartenmöbel denken, sondern im Haus alle Netz- und Antennenstecker ziehen. (Foto: VöV)

Bei einem Schadenfall am oder im Haus sollten Versicherte sofort ihren Versicherer benachrichtigen und die Schäden mit Fotos dokumentieren. Grundsätzlich ist es außerdem ratsam, betroffene Geräte nicht gleich zu entsorgen, damit der Versicherer im Bedarfsfall einen Blick darauf werfen kann. „Wer bei einem Gewitter auf Nummer sicher gehen will, sollte gleich bei entsprechender Wettervorhersage Netz- und Antennenstecker ziehen, aber auch die Kabel an der Telefonanschlussdose nicht vergessen. Dasselbe gilt vor einem Urlaub“, so Schadenverhüter Lutz Hennig.

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Alles andere als selbstverständlich! VGH verleiht Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte 2018 https://www.vgh-newsroom.de/vgh-ehrenamtspreis-fuer-mitarbeiterprojekte-2018/ https://www.vgh-newsroom.de/vgh-ehrenamtspreis-fuer-mitarbeiterprojekte-2018/#comments Tue, 29 May 2018 09:10:49 +0000 https://www.vgh-newsroom.de/?p=4546 Öffentlicher Versicherer fördert ausgezeichnete EngagementsPreisgelder honorieren freiwilligen Einsatz für die GesellschaftDie eine widmet sich der Palliativ- und Hospizarbeit und besucht mit ihrem Kater pflegebedürftige Senioren. Die andere wirkt in einer Stadtteilinitiative mit, die sich für kulturelle Vielfalt und das gemeinsame Leben mit behinderten Menschen einsetzt. Der Dritte wiederum stärkt durch Einrichtung eines Dorfladens mit angegliedertem

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Öffentlicher Versicherer fördert ausgezeichnete Engagements

Preisgelder honorieren freiwilligen Einsatz für die Gesellschaft

Die eine widmet sich der Palliativ- und Hospizarbeit und besucht mit ihrem Kater pflegebedürftige Senioren. Die andere wirkt in einer Stadtteilinitiative mit, die sich für kulturelle Vielfalt und das gemeinsame Leben mit behinderten Menschen einsetzt. Der Dritte wiederum stärkt durch Einrichtung eines Dorfladens mit angegliedertem Café das Miteinander und die Infrastruktur in einem 800-Seelen-Ort: Alle drei Gewinner des VGH Ehrenamtspreises für Mitarbeiterprojekte 2018 stehen fest. Sie wurden heute in der hannoverschen Direktion des öffentlichen Regionalversicherers vom Vorstandsvorsitzenden Hermann Kasten ausgezeichnet, ihre Projekte in Videos und auf der Bühne vorgestellt.

VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte 2018
VGH-Vorstandsvorsitzender Hermann Kasten (r.) mit den Gewinnern des Ehrenamtspreises. (Alle Fotos: FokusPokusMedia)

Die VGH Versicherungen haben den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte in diesem Jahr zum dritten Mal ausgelobt. Hermann Kasten: „Ob Soziales, Kultur oder Sport – Unser Leben wäre um einiges ärmer, wenn nicht so viele engagierte und beherzte Menschen bereit wären, einen Großteil ihrer Freizeit in diese Arbeit zu stecken. Das möchten wir transparenter machen und dazu anstiften, es den Gewinnern gleich zu tun.“ Als Zeichen des Dankes übergab Kasten den Siegern Urkunden und Blumen. Die Spenden werden direkt an die Initiativen überwiesen.

Mitarbeiter der VGH und verbundener Unternehmen wie der ÖVB und der ivv GmbH konnten sich bis Ende März 2018 bewerben. Ende April traf die Jury aus Repräsentanten der VGH und des Freiwilligenzentrums Hannover die Wahl unter 16 eingereichten Engagements. Ranggleich erhielten drei gemeinnützige Einrichtungen den „Preis der Jury“ in Höhe von jeweils 2.000 Euro. Aus diesen Jurypreisträgern durfte die gesamte Belegschaft ein Projekt für den zusätzlichen „Preis der Mitarbeiter“ in Höhe von 1.000 Euro bestimmen.

 

VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte – Die drei Gewinner 2018 und ihre Projekte

 

VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte 2018
Zeit schenken, zuhören, Essen bringen. Claudia Nedderhut hilft auf der Palliativstation im Klinikum Siloah.

Claudia Nedderhut aus dem Schadenbereich der VGH-Direktion Hannover konnte mit ihrem Engagement für den Ambulanten Palliativ- und HospizDienst Hannover (APHD) und für die Bewohner von Altenpflegeheimen sowohl die Jury als auch die Mitarbeiter überzeugen. Als Ehrenamtliche ist die 47-Jährige seit 2015 auf der Palliativstation im hannoverschen Klinikum Siloah regelmäßig für schwerstkranke und sterbende Menschen da, bei denen die Linderung von Schmerzen und anderem Leid im Vordergrund steht. Kranke und Angehörige werden gleichermaßen begleitet. 2014 absolvierte Nedderhut einen neunmonatigen Befähigungskurs, der sie auf die verantwortungsvollen Aufgaben der Sterbebegleitung vorbereitete: „Der Patient und seine Wünsche stehen im Mittelpunkt. Manche wollen etwas loswerden, andere schweigen lieber. Wie man einen Draht zueinander findet, merkt man eigentlich ziemlich schnell.“ Und auch, wenn die Beschäftigung mit dem Tod dazu gehört: „Auf einer Palliativstation wird oft und viel gelacht.“

VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte 2018
Marie-Luise Schmidtke blüht auf, wenn Colani und Frauchen sie besuchen.

Mehrmals im Monat besucht Claudia Nedderhut für den APHD auch pflegebedürftige und demente Bewohner von Seniorenheimen. Ihr ungewöhnlicher Begleiter: Perserkater Colani. Der Dreijährige lässt sich streicheln oder auf dem Arm nehmen, weckt Erinnerungen und regt die Senioren zum Reden an. Das Preisgeld ist für weitere Projekte bestimmt, die der APHD in Kooperation mit Grundschulen und Kirchengemeinden durchführt. (Preis der Jury, Preis der Mitarbeiter = 3.000 Euro)

 

 

VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte 2018 unterstützt soziales Engagement - wie hier für das "Normal in Linden"
„Normal in Linden“: Das NiL ist Initiative, Motto und Anlaufstelle in einem.

Auch für Lea Reddick sind gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung selbstverständlich. Neben ihrer Arbeit im Antragsbereich der Provinzial Krankenversicherung Hannover steckt die 27-Jährige viel Zeit und Herzblut in die Stadtteilinitiative Normal in Linden (NiL). Das NiL ist ein Begegnungsort für Menschen mit und ohne Behinderung. Durch Freizeitveranstaltungen, die von Inklusionsteams geplant und durchgeführt werden, trägt NiL zur kulturellen Vielfalt im Sozialraum Linden bei, fördert mit Livekonzerten oder dem Sonntagscafé zwischenmenschlichen Austausch und den Zusammenhalt. Getragen von der Lebenshilfe Hannover, bietet die Initiative auch den „Mobil unterstützenden Dienst (MuDi)“ zur Entlastung betroffener Familien, an dem sich Lea Reddick unentgeltlich beteiligt.

Soziales Engagement: VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte 2018
Auch wenn es manchmal anstrengt – Lea Reddick setzt sich gern für andere ein.

Seit Ende 2016 betreut sie einen 16-Jährigen. Einmal pro Woche besucht sie den geistig behinderten, unter Epilepsieanfällen leidenden Jungen. „Eigentlich bestimmt er, was wir machen“, freut sich Reddick. Denn ob Fußball, Longboardfahren, gemeinsam kochen, backen, lesen oder an einem Buch schreiben – die selbstbestimmte Persönlichkeitsentwicklung soll im Vordergrund stehen. Gefordert sind beide: „Zwei Stunden mit ihm sind anstrengender als ein ganzer Tag bei der VGH! Ich bin dann echt kaputt, aber das ist ein schönes Kaputtsein.“ So schön, dass meist noch genug Energie bleibt, um im NiL-Café auszuhelfen, Veranstaltungen wie die Freitagsdisco zu unterstützen oder die Handicap-Fußballmannschaft zu trainieren. Das Preisgeld aus dem VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte ist hoch willkommen: „Jeder Cent, der in die Arbeit von NiL fließt, wird dort dringend gebraucht.“ (Preis der Jury = 2.000 Euro)

 

Preis für Ehrenamt: VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte 2018
Der Dorfladen Rhade entstand durch Eigeninitiative vieler Bürger. Heute ist er beliebter Treffpunkt und kleines Dienstleistungszentrum.

Rüdiger Meyer ist im Ort Rhade aufgewachsen. Nach beruflich bedingten Wohnortwechseln lebt der Leiter der VGH-Regionaldirektion Stade heute wieder in dem 800 Einwohner zählenden Dorf zwischen Elbe und Weser. Weil Bäcker, Lebensmittelläden und Gaststätten seiner Jugend nach und nach verschwanden, beschloss Meyer, sich am Kampf der kleinen Gemeinde gegen die Verschlechterung der Infrastruktur und Nahversorgung in Rhade aktiv und ehrenamtlich zu beteiligen. 2014 half er maßgeblich, den Dorfladenverein Rhade – von Bürgern für Bürger zu gründen. Nach Jahren intensiver Vorbereitung, dem Haus-zu-Haus-Werben von 140 Mitgliedern und 70.000 Euro Eigenkapital für Erstausstattung und Wareneinkauf, war es im April 2017 so weit: Gemeinsam mit vielen engagierten Mitstreitern konnte Vereinsvorsitzender Meyer den neuen Dorfladen samt angeschlossenem Café einweihen. Mittlerweile ist der beliebte Treffpunkt zu einem kleinen Dienstleistungszentrum mit Paketshop, Lotto-Agentur, Gemeindebüro, Bankautomat und mehr angewachsen.

VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte 2018
Vereinsvorsitzender Rüdiger Meyer (l.) bereitet mit den Vorstandsmitgliedern Marlene Bösch und Hermann Kück die jährliche Mitgliederversammlung vor.

„Wir fingen alle bei Null an, niemand hatte Erfahrungen im Einzelhandel“, erinnert sich Meyer an die schwierige Projektphase bis zur Eröffnung. Unterstützt durch die bundesweite Dorfladen-Initiative, kämpften sich die Ehrenamtlichen über alle organisatorischen Hürden zum Erfolg. Heute nimmt Meyer den kaufmännischen Part wahr, kümmert sich um die Finanzen inklusive Steuerangelegenheiten, verhandelt mit Großhändlern und organisiert Mitgliederversammlungen. Vier bezahlte und gut 15 ehrenamtliche Kräfte sorgen für einen reibungslosen Ablauf rund um das breite Angebot von etwa 2.500 Produkten. Viele Waren des täglichen Bedarfs stammen aus der Region. Das Preisgeld, sagt Rüdiger Meyer, ist schon fest verplant: „Wir brauchen unbedingt eine Reinigungsmaschine für mehr als 200 Quadratmeter Ladenfläche, so etwas kostet etwa 1.800 Euro.“ (Preis der Jury = 2.000 Euro)

 

Die Preisverleihung im Video:

Claudia Nedderhut – Ambulanter Palliativ- und HospizDienst Hannover

Lea Reddick – Normal in Linden (NiL)

Rüdiger Meyer – Dorfladenverein Rhade e. V.

VGH Ehrenamtspreis für Mitarbeiterprojekte – Preisträger der Vorjahre

 

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VGH Versicherungen – Bilanz 2017: In vielerlei Hinsicht ein gutes Geschäftsjahr https://www.vgh-newsroom.de/vgh-bilanz-2017/ https://www.vgh-newsroom.de/vgh-bilanz-2017/#respond Tue, 22 May 2018 10:00:03 +0000 https://www.vgh-newsroom.de/?p=4483 Landschaftliche Brandkasse: Nachhaltiges Wachstum / Schäden geringer als erwartet Provinzial Lebensversicherung: Solide aufgestellt in rückläufigem Markt / Run-off kein Thema Krankenversicherungsgruppe knackt die Marke von 300 Mio. Euro Beitragseinnahmen „Für die Unternehmen der VGH Versicherungen ist das Geschäftsjahr 2017 trotz herausfordernder Marktbedingungen in vielerlei Hinsicht gut verlaufen.“ Dieses Fazit zog Hermann Kasten, Vorsitzender des Vorstands,

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  • Landschaftliche Brandkasse: Nachhaltiges Wachstum / Schäden geringer als erwartet
  • Provinzial Lebensversicherung: Solide aufgestellt in rückläufigem Markt / Run-off kein Thema
  • Krankenversicherungsgruppe knackt die Marke von 300 Mio. Euro Beitragseinnahmen

„Für die Unternehmen der VGH Versicherungen ist das Geschäftsjahr 2017 trotz herausfordernder Marktbedingungen in vielerlei Hinsicht gut verlaufen.“ Dieses Fazit zog Hermann Kasten, Vorsitzender des Vorstands, auf der Bilanzpressekonferenz in Hannover. Von verbesserten Jahresergebnissen profitieren sowohl die Kunden in Form von Beitragsrückerstattungen als auch die VGH, deren Unternehmen durch deutliche Eigenkapitalstärkungen weiter zukunftsfähig gemacht werden. Dies, so Kasten, sei harter Arbeit und konsequentem Engagement der Mitarbeiter und Vertriebspartner zu verdanken. „Allerdings hatten wir 2017 auch Glück – etwa auf der Schadenseite. Zusätzlich wirken sich einige Einmaleffekte positiv auf den Geschäftsverlauf aus, die nicht wiederholbar sind.“

Obwohl 2017 das Einmalbeitragsgeschäft der Provinzial Lebensversicherung Hannover stärker als erwartet nachgibt und das Unternehmen gegen hohe reguläre Abläufe anarbeitet, verzeichnet es nach wie vor gutes Neugeschäft gegen laufende Beiträge. Betriebswirtschaftlich blickt die Provinzial auf ein sehr stabiles Jahr. In einem Umfeld, das insbesondere durch die anhaltenden Niedrigzinsen am Kapitalmarkt und kritische Schlagzeilen zur Altersvorsorge geprägt ist, hat der Vorstandsvorsitzende eine klare Botschaft in Sachen Lebensversicherung: „Ein Ausstieg ist für uns – im Gegensatz zu namhaften Wettbewerbern – überhaupt kein Thema.“ Auch die Krankenversicherungsgruppe der VGH laufe „wie auf Schienen“. Sie zeige sich betriebswirtschaftlich kerngesund. Sowohl Beitragseinnahmen als auch Kundenbestand und Ergebnisse zeugten in der Bilanz 2017 von nachhaltigem Wachstum.

Bilanz 2017 – Ertragskraft gestärkt

Hermann Kasten - Bilanz 2017
Hermann Kasten (Alle Fotos: Patrice Kunte)

Als größter öffentlich-rechtlicher Versicherer in Niedersachsen kann die VGH ihre Marktführerschaft in wichtigen Sparten und Kundengruppen behaupten. Die Stornoquoten bewegen sich weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Der bilanzielle Konsolidierungskurs mit einer Reihe ertragssteigernder Maßnahmen wirkt weiterhin erfolgreich: Die bilanzielle Kostenquote des Mutterunternehmens, der Landschaftlichen Brandkasse Hannover, verbessert sich das fünfte Jahr in Folge. Dennoch bleiben die nächsten Jahre anspruchsvoll. Kasten: „Die Unternehmensstrategie der VGH gibt der Stärkung unserer Ertragskraft und dem Ausbau von Sicherheitsmitteln im Kundeninteresse Vorrang vor Wachstum um jeden Preis.“

Gut im Rennen liegt die VGH bei der Bewältigung zunehmender Anforderungen des Gesetzgebers an Risikomanagement, Kapitalausstattung, Transparenz, Nachhaltigkeit, Daten- und Verbraucherschutz. Ohne Übergangsregelungen in Anspruch zu nehmen, weist die VGH Ende 2017 komfortable Risikobedeckungsquoten nach dem Aufsichtssystem Solvency II aus. Die anrechenbaren Eigenmittel betragen bei allen Unternehmen ein Mehrfaches des aufsichtsrechtlich geforderten Solvenzkapitals. So beläuft sich die SCR-Bedeckungsquote der Brandkasse auf 283 Prozent, die der Provinzial Leben auf 307 Prozent. Bei deutlich mehr als 700 Prozent liegen die Bedeckungsquoten der beiden Krankenversicherungsunternehmen (Provinzial Krankenversicherung Hannover AG, ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG).

Brandkasse: Nachhaltiges Wachstum / Schäden geringer als erwartet

Die für die Schaden- und Unfallversicherung zuständige Landschaftliche Brandkasse Hannover verzeichnet ein insgesamt planmäßiges Neugeschäft und eine positive Beitragsentwicklung. 2017 steigen die Einnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft um 1,0 Prozent auf 1,156 Mrd. Euro (Vj: 1,145 Mrd.). Wachstumsträger sind im Wesentlichen die Sachversicherungen (+2,5%; insbesondere Wohngebäude: +4,8%), die allgemeine Unfallversicherung (+5,8%) und die Rechtsschutzsparte (+5,1%). Das Beitragsvolumen in der allgemeinen Haftpflicht bewegt sich etwa auf Vorjahresniveau (-0,6%). In der Kfz-Versicherung (ohne Kfz-Unfall) werden Sanierungsmaßnahmen bei defizitären Flotten und Autohauspolicen fortgesetzt. Diese Sanierungen tragen – in Kombination mit einem geringeren Neugeschäft – zum Beitragsrückgang um 1,2 Prozent bei.

Thomas Vorholt - Bilanz 2017
Thomas Vorholt

Dem moderaten Beitragswachstum der Brandkasse steht ein Aufwand für Schäden gegenüber, der insgesamt hoch bleibt, aber geringer ausfällt als veranschlagt. Thomas Vorholt, Vorstand für Schaden- und Unfallversicherungen: „Unwetter, wie die heftigen Sommerstarkregen Paul/Quirin und Alfred/Bernhard, aber auch Herbststürme, wie Xavier und Herwart, kosteten uns 2017 zwar doppelt so viel wie in einem durchschnittlichen Schadenjahr. Dieser Aufwand wird aber durch gegenläufige Entwicklungen überkompensiert.“ So geht die Belastung aus Großbränden stark zurück, auch Kfz- und schwere Personenschäden schlagen in der Bilanz 2017 deutlich geringer zu Buche als im Vorjahr.

Insgesamt muss die VGH 788 Mio. Euro und damit nur geringfügig mehr als im Vorjahr für Schäden aufbringen (2016: 782 Mio.). Während die bilanzielle Schadenquote der Brandkasse 2016 bei 65,0 Prozent lag, verbessert sie sich 2017 weiter auf 63,6 Prozent. Durch das seit 2014 verfolgte Programm zur Kostendämpfung ist es zudem gelungen, die bilanzielle Verwaltungskostenquote erneut zu senken, auf jetzt 24,7 Prozent (Vj: 25,0%). In Kombination ergibt sich eine Schaden-Kosten-Quote, die mit 88,3 Prozent die beste der letzten neun Jahre ist (Vj: 90,1%).

Die Kapitalanlagen der Brandkasse wachsen von 3,02 Mrd. Euro (2016) auf 3,61 Mrd. Euro. Der Ertrag daraus liegt bei rund 126 Mio. Euro (Vj: 84,4 Mio.). Die Brandkasse erzielt so eine Nettoverzinsung von 3,8 Prozent (Vj: 2,9%). Rückenwind beschert dem erfolgreichen Kapitalanlagemanagement der VGH das zum 01.01.2018 eingeführte Investmentsteuer-Reformgesetz.

Sondererträge, Steuerrückerstattungen und der gute Verlauf der Versicherungstechnik verbessern den gesamten Bruttoüberschuss weit über den Planwert auf 103 Mio. Euro (Vj: 36,6 Mio.). Aus diesem Ergebnis werden die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) und der Steueraufwand finanziert. Thomas Vorholt: „Unterm Strich steht 2017 ein Ergebnis, das weit über unseren Erwartungen liegt und eine Eigenkapitalstärkung von rund 54 Millionen Euro möglich macht.“

Zum dritten Mal nahm die Brandkasse 2017 am Finanzstärkerating der Assekurata teil. Sie erhielt erneut das Gütesiegel „A+“ (starke Bonität mit stabilem Ausblick). Vorholt: „Damit werden uns eine gute Finanzstärke, nachhaltige Ausrichtung der Kapitalanlagen, angemessene Risikotragfähigkeit und hohe Sicherheitsmittel attestiert.“

Provinzial Leben: Solide aufgestellt / Run-off kein Thema

Branchenweit sind 2017 die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung zurückgegangen. Auch das Beitragsvolumen der Provinzial Leben inklusive Provinzial Pensionskasse unterschreitet zum Jahresende mit 687 Mio. Euro den Vorjahreswert (775 Mio., -11,4%). Wesentlich verantwortlich ist das Geschäft gegen Einmalbeitrag, das die Provinzial zu rund 90 Prozent in Form von Rentenversicherungen abschließt. Nach überdurchschnittlich hohen Einnahmen im Jahr 2016 (268 Mio.) pendelt sich das Beitragsvolumen 2017 mit rund 183 Mio. Euro auf dem Niveau früherer Jahre ein. Die Einnahmen der Provinzial Leben aus laufenden Beiträgen erreichen mit 472 Mio. Euro fast den Vorjahresstand (480 Mio., -1,6%).

Jörg Sinner - Bilanz 2017 der VGH Versicherungen
Jörg Sinner

Für das ungebrochene Vertrauen in die Produkt- und Beratungsqualität der VGH spricht, dass die Zahl der Vertragskündigungen weiterhin niedrig bleibt. Jörg Sinner, Vorstand für Personenversicherungen und Asset Management: „Auch in Zeiten, die intensivere Überzeugungsarbeit und neue Impulse für die Altersvorsorge fordern, sinkt unsere beitragsbezogene Stornoquote 2017 mit 3,2 Prozent auf einen historischen Tiefstand. Sie liegt weiter deutlich besser als der Markt.“ Ein von manchen Wettbewerbern 2017 angekündigter Run-off, also die Abwicklung von Beständen und Einstellung des Neugeschäfts in der Lebensversicherung, schließt die Provinzial Leben aus: „Verlässlichkeit gegenüber unseren Kunden hat höchste Priorität.“

Verlässliche Leistungsstärke zeigt in der Bilanz 2017 auch die Gesamtsumme von 660 Mio. Euro, die die Provinzial ihren Kunden für Versicherungsfälle, Ablaufleistungen und Rückkäufe mit Überschussanteilen auszahlte (Vj: 725 Mio.).

Die Kapitalanlage der Provinzial Leben wächst von 8,41 Mrd. Euro auf 8,75 Mrd. Euro. Das Anlageergebnis liegt bei 393 Mio. Euro (Vj: 415 Mio.). Die Nettoverzinsung beträgt 4,6 Prozent (Vj: 5,0%). Auch durch Realisierung von Reserven kann damit eine weitere Dotierung der Zinszusatzreserve in Höhe von etwa 142 Mio. Euro (Vj: 136 Mio.) als bilanzielle Vorsorge für die andauernde Niedrigzinsphase erfolgen. Diese Rückstellung von nunmehr insgesamt 619 Mio. Euro (Vj: 477 Mio.) stärkt die Bilanz der Provinzial. Sie stellt langfristig die Garantieverpflichtungen gegenüber den Kunden sicher.

Der Rohüberschuss – nach Direktgutschrift, erhöht um die Zuführung zur Zinszusatzreserve – beläuft sich auf 243 Mio. Euro (Vj: 257 Mio.). Die Zuführung zur RfB fällt trotz der Belastung durch die Zinszusatzreserve mit 78 Mio. Euro deutlich über Planansatz aus (Vj: 101 Mio.). Das Eigenkapital wird mit 31 Mio. Euro gestärkt.

Mit der Überschussdeklaration für das Jahr 2018 erzielt die Provinzial für ihre Kunden wieder eine attraktive durchschnittliche Gesamtverzinsung von 4,0 Prozent. Die darin enthaltene laufende Überschussbeteiligung hält das Unternehmen trotz des Niedrigzinsumfeldes stabil bei 2,5 Prozent.

Die Ratingagentur Assekurata hat ihre positive Beurteilung der Provinzial Leben auch 2017 bestätigt. Sie erteilt ihr, wie in den vergangenen Jahren, das Gütesiegel „A+“ und bescheinigt dem Lebensversicherer der VGH eine starke Bonität mit stabilem Ausblick.

Krankenversicherungsgruppe knackt Beitragsmarke von 300 Mio. Euro

Manfred Schnieders - VGH Bilanz 2017
Manfred Schnieders

Die ALTE OLDENBURGER Krankenversicherungsgruppe gehört mehrheitlich zu den VGH Versicherungen. Sie besteht aus den operativen Unternehmen ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG und Provinzial Krankenversicherung Hannover AG. Beide Krankenversicherer können 2017 ihre Beitragseinnahmen ausbauen und auch auf Personenebene wachsen. „Besonders stolz sind wir auf unseren kontinuierlich größer werdenden Bestand an vollversicherten Personen. Seit Jahren beobachten wir branchenweit in diesem Bereich sogar sinkende Zahlen“, betont Manfred Schnieders, im Vorstand der VGH verantwortlich für die Krankenversicherungsgruppe.

Diese weist in der Bilanz 2017 Beitragseinnahmen von 300 Mio. Euro aus (Vj: 290 Mio.), eine Steigerung um 3,5 Prozent. Zum Jahresende haben die Unternehmen einen Kundenbestand von insgesamt 329.459 Personen, 2.464 Versicherte mehr als Ende 2016 (+0,8%). Die darin enthaltene Zahl der vollversicherten Personen wächst auf 63.346 (Vj: 62.916, +0,7%). Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle haben sich im Berichtsjahr erwartungsgemäß weiter erhöht und liegen zum Jahresende bei 161 Mio. Euro (Vj: 154 Mio., +4,5%).

Positiv blickt der Vorstand auf die erzielten Kapitalanlageergebnisse. Trotz bestehenden Niedrigzinsumfeldes weisen beide Unternehmen mit einer Nettoverzinsung von mehr als 3,0 Prozent eine solide Rendite aus. Manfred Schnieders: „Wir sehen uns durch die erfreulichen Ergebnisse auf der Kapitalanlageseite in unserer strategischen Ausrichtung bestätigt. Vor allem profitieren wir von langen Durationen im Bestand und von unserer ausgewogenen Risikoverteilung im Anlageportfolio.“

Der Rohüberschuss der Krankenversicherungsgruppe erreicht im Geschäftsjahr 2017 mit 48,7 Mio. Euro praktisch Vorjahresniveau (49,0 Mio.). Er kommt weit überwiegend den Versicherten durch eine Dotierung der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugute, ermöglicht aber auch eine Stärkung des Eigenkapitals um insgesamt 4,0 Mio. Euro.

Nicht nur die Bilanzkennzahlen sprechen für die ausgezeichnete Qualität der beiden Unternehmen. Auch die im Jahr 2017 erzielten Ergebnisse bei unabhängigen Ratings und Analysen bestätigen die hervorragenden Positionierungen der Krankenversicherer. So erzielt beispielsweise die Provinzial Kranken beim aktuellen Unternehmensvergleich „Map-Report“ den zweiten Platz. Die ALTE OLDENBURGER erhält unter anderem die bestmögliche Bewertung „A++ = Exzellent“ im aktuellen Rating Unternehmensqualität der unabhängigen Ratingagentur Assekurata. Damit sichert sich das Unternehmen als einziger privater Krankenversicherer bereits zum 17. Mal in Folge die höchste Bewertung.

Beitragseinnahmen der Versicherungsgruppe

Die gesamten Beitragseinnahmen der Landschaftlichen Brandkasse Hannover (inkl. aktiver Rückversicherung), der Provinzial Lebensversicherung Hannover (inkl. Provinzial Pensionskasse Hannover AG) und der Krankenversicherungsgruppe der VGH (Provinzial Krankenversicherung Hannover AG / ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG) belaufen sich auf 2,208 Mrd. Euro (Vj: 2,269 Mrd., -2,7%).

Ausblick: Kontrollierte Offensive als regionaler Marktführer

Bilanz 2017 - Bilanzpressekonferenz 22.05.2018
Der Vorstand der VGH erklärt auch die Ziele für die kommenden Jahre.

Ziel der VGH ist es, auch in Zukunft über alle wichtigen Sparten hinweg der regionale Marktführer zu bleiben. Hermann Kasten: „Durch eine verbesserte Ergebnis- und Kostensituation haben wir bereits neue Spielräume geöffnet. Unter kontrollierter Offensive verstehen wir, weiter konsequent am versicherungstechnischen Ergebnis zu arbeiten und gleichzeitig gezielt Wachstumsfelder zu erschließen.“ Zentrale Herausforderungen bleiben das anhaltende Zinstief, regulatorische Anforderungen (aktuell die EU-Vertriebsrichtlinie IDD, die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung und die 2018 anstehende Evaluierung des Lebensversicherungs-Reformgesetzes), vor allem aber die Digitalisierung des Geschäftsmodells.

Digitalisierung kommt voran

Noch in diesem Jahr kommt zu bestehenden digitalen Angeboten, wie Kunden-Apps in den Bereichen Wetter, Gesundheit und Auto, die Einführung eines kostenlosen ePostfachs, über das Versicherte per PC, Tablet und Smartphone ihre VGH-Dokumente, aber auch eigene Unterlagen einfach, schnell und sicher verwalten können. Darauf aufbauend, entwickelt die VGH mittelfristig ein um zusätzliche Servicemerkmale erweitertes Kundenportal.

Im Zuge der Digitalisierung geht die VGH verstärkt innovative Kooperationen ein. Als Beispiel nannte Kasten die Mitarbeit im 2017 gegründeten „InsurLab Germany“, das Versicherer mit Start-ups aus dem Sektor InsurTech zusammenbringt. Die im letzten Jahr gegründete VGH-Unternehmenseinheit „Futur X“ soll ebenfalls als branchen- und unternehmensübergreifende Dialogplattform zur vernetzten Entwicklung von Zukunftsthemen beitragen.

Kasten: „Bei allen Maßnahmen liegt der Fokus unverändert auf unseren beiden bewährten Vertriebswegen, den VGH-Vertretungen und Sparkassen. Unsere Digitalisierungsvorhaben zielen darauf ab, die Vertriebspartner in ihrer Arbeit zu unterstützen, dem Informations- und Kommunikationsbedürfnis sowie der Serviceerwartung der Kunden auch digital gerecht zu werden.“

Nachhaltiges und kundennahes Geschäftsmodell

VGH Direktion Hannover - Bilanz 2017
Die VGH-Direktion in Hannover

Für die Umsetzung ihrer Ziele bringt die VGH solide Voraussetzungen mit. Wesentliche Stärken sind leistungsfähige Produkte, marktgerechte Preise und das landesweit flächendeckende Servicenetz der VGH mit gut 4.600 direkten und mittelbaren Mitarbeitern, mit drei Direktionen in Hannover, Bremen und Vechta, zehn Regionaldirektionen, rund 500 Servicebüros der selbständigen VGH-Vertriebspartner und etwa 900 Sparkassen-Geschäftsstellen. Dezentral organisiert und regional tief verankert, betreut die VGH 1,9 Mio. Kunden mit mehr als fünf Mio. Versicherungsverträgen.

Diese intensive Marktdurchdringung, so der Vorstand, ist das Ergebnis von 268 Jahren erfolgreicher Geschäftstätigkeit mit kompetenten Mitarbeitern und Vertriebspartnern, gestützt durch verantwortungsvolle Träger. Als gemeinwohlorientierter, gesellschaftlich engagierter und von Aktionärsinteressen unabhängiger Versicherer wirtschaftet das Unternehmen auch künftig im Sinne seiner Versicherten nachhaltig, verantwortungsvoll, risikobewusst und sicherheitsorientiert.

Bilanz 2017 – Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick (2 Seiten)

 

Hermann Kasten im Interview: Ausblick auf das laufende Jahr 2018

 

Redaktionshinweis:

Die Geschäftsberichte 2017 der Landschaftlichen Brandkasse Hannover, der Provinzial Lebensversicherung Hannover und der Provinzial Krankenversicherung Hannover AG finden Sie hier.

Den Geschäftsbericht 2017 der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG finden Sie hier.

Portraitfotos der Vorstände in druckfähiger Auflösung können Sie hier herunterladen.

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VGH Cup 2018 fördert Niedersachsens Nachwuchsreiter https://www.vgh-newsroom.de/vgh-cup-2018/ https://www.vgh-newsroom.de/vgh-cup-2018/#respond Wed, 02 May 2018 06:00:24 +0000 https://www.vgh-newsroom.de?p=3948&preview=true&preview_id=3948 Qualifikationsturniere starten am 13. Mai / Finale im SeptemberBereits zum 24. Mal veranstalten die Pferdesportverbände Hannover, Bremen und Weser-Ems gemeinsam mit den VGH Versicherungen den jährlichen VGH Cup für Nachwuchs-Springreiter. Seit dem Startschuss im Jahr 1995 hat sich das Turnierereignis für junge Talente, die hoch hinaus wollen, zu einem der beliebtesten Wettkämpfe entwickelt. Sowohl die

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Qualifikationsturniere starten am 13. Mai / Finale im September

Bereits zum 24. Mal veranstalten die Pferdesportverbände Hannover, Bremen und Weser-Ems gemeinsam mit den VGH Versicherungen den jährlichen VGH Cup für Nachwuchs-Springreiter. Seit dem Startschuss im Jahr 1995 hat sich das Turnierereignis für junge Talente, die hoch hinaus wollen, zu einem der beliebtesten Wettkämpfe entwickelt. Sowohl die familiäre Atmosphäre als auch die attraktiven Preise ziehen Jahr für Jahr mehr Freunde des Reitsports an.

Auch 2018 werden zehn Turniere angesetzt. Die Junioren und Jungen Reiter können bei insgesamt neun Qualifikationsprüfungen Punkte sammeln. Gewertet werden aber nur drei Veranstaltungen je Reiter für die Qualifikation zum Finale, und zwar jeweils Pferd und Reiter zusammen. Die 25 punktbesten Paare qualifizieren sich für das Finale, eine Springprüfung Klasse M* mit Stechen. Das Finale findet in diesem Jahr erstmals im Reiterstadion der Landeshauptstadt Hannover statt.

VGH Cup 2018 bietet exzellente Leistungen mit besten Pferden

VGH Cup 2018 - Finalsiegerin 2017
Fehlerfrei ins Ziel: 2017 setzte sich Neele Glinz mit ihrem Pferd Nico als Punktbeste der Qualifikationen auch im Finale durch. (Foto: VGH/Claudia Droste)

Der Sieger des Finales gewinnt einen hochwertigen Pferdeanhänger mit Sattelkammer. Der Zweitplatzierte kann sich über einen wertvollen Springsattel freuen, und der Dritte darf eine umfangreiche Pferdetransportausrüstung mit nach Hause nehmen. Die Plätze vier bis zehn belohnt die VGH mit Geldpreisen im Gesamtwert von 450 Euro. Die drei Erstplatzierten der Qualifikationsprüfungen erhalten jeweils eine VGH Cup-Pferdedecke. Beim VGH Cup 2018 werden Niedersachsens junge Springreitertalente erneut exzellente Leistungen zeigen und die besten Pferde einsetzen. Auch deshalb begeistert diese Prüfungsserie das fachkundige Publikum stets aufs Neue.

Der VGH Cup 2018

Turnierorte und Termine im geografischen Überblick finden Sie hier.

Qualifikationen
Otterndorf: 13. Mai
Nesselröden: 21. Mai
Visselhövede: 17. Juni
Bad Pyrmont: 24. Juni
Merzen: 1. Juli
Haren-Ems: 8. Juli
Schneverdingen-Schultenwede: 22. Juli
Alfhausen: 26. August
Dannenberg: 2. September

Finale
Hannover: 16. September

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Abschied nach 18 Jahren: Stiftungsdirektorin Sabine Schormann geht zur documenta https://www.vgh-newsroom.de/sabine-schormann/ https://www.vgh-newsroom.de/sabine-schormann/#respond Wed, 25 Apr 2018 09:30:32 +0000 https://www.vgh-newsroom.de/?p=4305 Die Stiftungsdirektorin der VGH-Stiftung und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Sabine Schormann (55), wird Hannover verlassen: Sie übernimmt ab Herbst 2018 die Leitung der „documenta und Museum Fridericianum gGmbH“ in Kassel.Anlässlich des 250-jährigen Bestehens des VGH-Mutterunternehmens Landschaftliche Brandkasse Hannover wurde im Jahr 2000 die VGH-Stiftung gegründet. Über 18 Jahre hinweg hat Dr. Sabine Schormann die Stiftung aufgebaut

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Die Stiftungsdirektorin der VGH-Stiftung und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Sabine Schormann (55), wird Hannover verlassen: Sie übernimmt ab Herbst 2018 die Leitung der „documenta und Museum Fridericianum gGmbH“ in Kassel.

Anlässlich des 250-jährigen Bestehens des VGH-Mutterunternehmens Landschaftliche Brandkasse Hannover wurde im Jahr 2000 die VGH-Stiftung gegründet. Über 18 Jahre hinweg hat Dr. Sabine Schormann die Stiftung aufgebaut und sie insbesondere als Förderer der Bereiche Literatur und Leseförderung sowie Vermittlung kultureller Werte an Kinder und Jugendliche geprägt. Beispiele hierfür sind das Literaturfest Niedersachsen, der JULIUS-CLUB oder der Förderpreis Museumspädagogik. Mit einem Stiftungskapital von mittlerweile mehr als 38 Mio. Euro widmet sich die VGH-Stiftung gemeinsam mit Regionaldirektoren der VGH und den Historischen Landschaften der Förderung von Wissenschaft, Denkmalpflege, Literatur, Bildender Kunst, Museumspädagogik und Mildtätigkeit.

Erfolgreiche Netzwerkerin

„Sabine Schormann hat sich als engagierte Netzwerkerin, ideenreiche Kulturmanagerin und erfolgreiche Stiftungsdirektorin einen Namen über Niedersachsen hinaus gemacht und immer die Interessen der Trägerin der VGH-Stiftung ideal vertreten. Wir wünschen Frau Dr. Schormann für ihre neue, herausfordernde Aufgabe alles erdenklich Gute und danken ihr bereits jetzt herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit“, kommentiert Friedrich v. Lenthe, Vorstandsvorsitzender der VGH-Stiftung, den geplanten Wechsel.

Stiftungen engagiert und ideenreich profiliert

Dr. Sabine Schormann - Stiftungsdirektorin der VGH-Stiftung und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung
Dr. Sabine Schormann (Foto: Marek Kruszewski)

Unter der Leitung von Sabine Schormann gelang es zudem, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, mit jährlich fast 4 Mio. Euro Fördersumme eine der größten Kulturstiftungen Norddeutschlands, weiter zu profilieren. Zu nennen sind hier etwa die Entwicklung der Niedersächsischen Musiktage zum ausgewiesenen Themenfestival, die Einführung des Museumsgütesiegels zusammen mit dem Land Niedersachsen und dem Museumsverband für Niedersachsen und Bremen, unzählige Museumsneu- und -umgestaltungen, die sie aktiv beraten und in der Umsetzung begleitet hat, die Kooperationsvereinbarung mit dem Sprengel Museum Hannover, die eine ganz neue Qualität der Zusammenarbeit rund um die bedeutende Kunstsammlung der Stiftung ermöglicht, oder die Etablierung des Musiklandes Niedersachsen zusammen mit dem Land und der Stiftung Niedersachsen, um nur einige Meilensteine aus ihrer 18-jährigen Tätigkeit aufzuzählen.

Mit Leidenschaft und Kompetenz

Thomas Mang, Präsident der Niedersächsischen Sparkassenstiftung: „Frau Dr. Schormann hat mit Leidenschaft, großer Kompetenz, Überzeugungskraft und nicht nachlassendem Engagement die Interessen der Kultur in Niedersachsen, unserer Stiftung und unserer Sparkassen vertreten. Dies gilt nicht zuletzt auch auf Bundesebene für ihren Einsatz im Arbeitskreis Kunst und Kultur des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und im Arbeitskreis Stiftungen der Sparkassen-Finanzgruppe. Wir bedauern es, sie zu verlieren, und gratulieren Kassel zu einer sehr guten Wahl.“

Biografie Sabine Schormann

Sabine Schormann, geboren 1962 in Bad Homburg, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Mainz. Neben journalistischen Tätigkeiten war sie für das Goethe-Museum, Frankfurt a. M., tätig. Für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn etablierte Sabine Schormann ab 1991 den bundesweiten Tag des offenen Denkmals. 1996 übernahm sie die Ausstellungsleitung von „Planet of Visions“ und „Das 21. Jahrhundert“ im Themenpark der EXPO 2000. Seit dem Jahr 2000 ist Dr. Sabine Schormann Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung.

Kontakt für Rückfragen:

VGH-Stiftung | Niedersächsische Sparkassenstiftung
Martina Fragge, Leitung Kommunikation
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VGH Natur- und Umweltpreis 2018: Verändertes Konzept ermutigt zu neuen Projekten https://www.vgh-newsroom.de/vgh-natur-und-umweltpreis-2018/ https://www.vgh-newsroom.de/vgh-natur-und-umweltpreis-2018/#respond Wed, 25 Apr 2018 06:00:11 +0000 https://www.vgh-newsroom.de/?p=4293 Die VGH Versicherungen loben den VGH Natur-und Umweltpreis im vierten Jahr seines Bestehens mit einem neuen, stärker auf künftige Projekte ausgerichteten Wettbewerbskonzept aus. Bewerbungen sind ab sofort möglich.Der VGH Natur- und Umweltpreis wurde 2015 in Kooperation mit der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. (LJN) ins Leben gerufen. Er unterstützt geeignete Hegemaßnahmen zur Förderung der frei lebenden

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Die VGH Versicherungen loben den VGH Natur-und Umweltpreis im vierten Jahr seines Bestehens mit einem neuen, stärker auf künftige Projekte ausgerichteten Wettbewerbskonzept aus. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Der VGH Natur- und Umweltpreis wurde 2015 in Kooperation mit der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. (LJN) ins Leben gerufen. Er unterstützt geeignete Hegemaßnahmen zur Förderung der frei lebenden Tierwelt. Gleichzeitig soll der Wettbewerb den Erfolg nachhaltiger Projekte sichtbar machen und dazu motivieren, vergleichbare Maßnahmen zu organisieren.

Auch im Jahr 2018 bietet die VGH allen Hegeringen und Jägerschaften der LJN die Möglichkeit zu zeigen, auf welch vielfältige Weise Jägerinnen und Jäger sich heute für die Natur, die Umwelt und den Artenschutz engagieren können. Doch es gibt Neues in den Bedingungen.

Was ändert sich – und warum?

Dr. Wolfram Klöber
VGH-Experte Dr. Wolfram Klöber (Foto: Iris Sobotta)

Beginnend mit dem VGH Natur- und Umweltpreis 2018, soll das Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro auf ein Siegerprojekt konzentriert und nicht mehr auf mehrere Maßnahmen verteilt werden. Bisher gingen zudem Initiativen ins Rennen, die jeweils innerhalb der letzten fünf Jahre umgesetzt wurden. Nun darf das Projekt erst nach Einreichung des Bewerbungsantrags starten und soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

Dr. Wolfram Klöber, bei der VGH verantwortlich für den Natur- und Umweltpreis: „Mit dieser Neuausrichtung möchten wir dazu ermutigen, gerade jetzt mehr neue Projekte in die Wege zu leiten, um die Jagdreviere noch stärker in den Dienst der biologischen Vielfalt von Ökosystemen und Arten zu stellen. Langfristiges Denken und Handeln ist auch traditionsbewussten, heimatverbundenen Regionalversicherern wie der VGH ein wichtiges Anliegen.“ Aber warum „gerade jetzt“?

Langfristig denken – sofort handeln!

Der Zeitpunkt könnte geeigneter nicht sein: Ab dem Jahr 2020 wird die EU voraussichtlich ihre „Greening“-Auflagen verschärfen , also die Genehmigung von Fördergeldern für Flächennutzung noch stärker an Umweltbelangen ausrichten. Klöber: „Wir sollten das nicht als bürokratisches Problem, sondern als Chance begreifen. Dem Struktur- und Artenverlust in unserer niedersächsischen Landschaft durch Hegemaßnahmen entgegenzuwirken, gehört zu den Hauptaufgaben von Jägern.“

Es kommt nicht auf die Größe an

VGH Natur- und Umweltpreis - Biene auf Blüte
Auch die Anlage von Bienenweiden oder Blühstreifen kann zum Artenschutz beitragen. (Foto: iStock/Photografiero)

Nicht der aufwändigste Wettbewerbsbeitrag hat beim VGH Natur- und Umweltpreis 2018 automatisch auch die größten Erfolgsaussichten. Wolfram Klöber: „Kleine, aber wirksame Projekte können Artenschutz und Artenvielfalt genauso effizient voranbringen. In jedem Fall haben Hegeringe eine gute Chance, nicht nur die Juroren, sondern auch die Bevölkerung vom zukunftsweisenden, nachhaltigen Engagement der Jäger zu überzeugen.“

Siegerehrung auf der Messe „Pferd & Jagd“

Eine Jury, die sich aus Vertretern der VGH und der LJN zusammensetzt, bewertet die vorgestellten Maßnahmen. Sie entscheidet sich zwischen allen Bewerbungen für das Gewinnerprojekt. Die Bekanntgabe des Siegers erfolgt wie in den Vorjahren Anfang Dezember im Rahmen der Messe „Pferd & Jagd“ in Hannover. Hegeringe und Jägerschaften, die im Dezember beim VGH Natur- und Umweltpreis 2018 nicht zum Zuge kommen, müssen ihre Zeit und Arbeit nicht umsonst in die Bewerbung investiert haben: Das neue Wettbewerbskonzept lässt zu, dass sie sich 2019 mit demselben Vorhaben erneut bewerben dürfen.

VGH Natur- und Umweltpreis 2018: Bewerbungen bis Ende September

Alle Jägerschaften und Hegeringe der LJN, die entsprechende Projekte realisieren möchten, sind eingeladen, ihre Wettbewerbsbeiträge bis zum 29. September 2018 bei den VGH Versicherungen einzureichen (service@vgh.de, Betreff: VGH Natur- und Umweltpreis – Abteilung HB2). Die Ausschreibungsunterlagen gehen den Vorsitzenden der Jägerschaften und Leitern der Hegeringe über die Landesjägerschaft zu.

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