„Plattsnacken“ hat Zukunft: VGH lobt auch 2017 Förderpreis Plattdeutsch für junge Menschen aus

Regionaldirektion Stade unterstützt frühe Mehrsprachigkeit /

Bewerbungen können bis 30. September eingereicht werden

Die Pflege und Förderung regionaler Kultur ist den VGH Versicherungen ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Im Geschäftsgebiet der Regionaldirektion Stade kommt dabei dem Erhalt und der Wiederbelebung der plattdeutschen Sprache besondere Bedeutung zu. Regionaldirektor Rüdiger Meyer: „2015 haben wir den VGH Förderpreis Plattdeutsch für junge Menschen ins Leben gerufen, und diese Idee stößt seither auf begeisterte Resonanz. Alle Plattsnackers und solche, die es werden wollen, laden wir ein, sich auch 2017 am Wettbewerb zu beteiligen – ob sie sich nun in Schulen, Vereinen und Jugendgruppen, in Stiftungen, Museen oder anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen mit Spaß und Herzblut dafür einsetzen.“

Gefragt: Projekte aus den Landkreisen Stade und Rotenburg

VGH Förderpreis Plattdeutsch 2017 - Schulprojekte
Plattdeutsch macht Spaß: Viele Schulen in den Landkreisen Stade und Rotenburg setzen sich für frühe Mehrsprachigkeit ein. (Foto: iStock/gpointstudio)

Auch sonstige gemeinnützige Einrichtungen und freie Initiativen können sich jeweils für ein Projekt bewerben. In Frage kommen sowohl bereits umgesetzte Maßnahmen als auch solche, die sich noch in der Planungsphase befinden. Organisationen, die sich bewerben, müssen ihren Sitz im Gebiet der Landkreise Rotenburg (Wümme) und Stade haben. Das jeweils vorgeschlagene Projekt muss auch in diesen Landkreisen durchgeführt werden. Eingereichte Konzepte sollen möglichst einen konkreten Bezug zur Gegenwart und zur Heimat haben (Dorf, Stadt, Region).

Der VGH Förderpreis Plattdeutsch ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Die Summe verteilt sich auf drei Einzelpreise in Höhe von 1.500, 1.000 und 500 Euro. Prämiert werden Konzepte, die Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren den Zugang zur niederdeutschen Sprache ermöglichen oder erleichtern. Methoden und Medien, die dieses Ziel verfolgen, sind frei wählbar. Sie können zum Beispiel Text, Film, Fotografie, Tonbeiträge, Theaterstücke oder -szenen sowie Websites oder Software umfassen.

Förderpreis Plattdeutsch – Jetzt mitmachen!

Die eingereichten Unterlagen müssen Folgendes enthalten:

  • Daten des Einreichers
  • Konzept des geplanten Vorhabens auf maximal zwei DIN-A4-Seiten (mit Ziel, Ablauf und pädagogischen Mitteln)
  • Information über Zielgruppen des Projekts: Wer hat teilgenommen bzw. soll teilnehmen?
  • Ergänzende Materialien zur Erläuterung des Projekts

Kooperation mit dem Landschaftsverband Stade

Die VGH schreibt den Wettbewerb zum dritten Mal in Kooperation mit dem Landschaftsverband Stade aus. Dieser fördert den Erhalt der plattdeutschen Sprache im Elbe-Weser-Dreieck schon seit langem. In der Jury vertreten ist neben VGH-Regionaldirektor Rüdiger Meyer auch Dr. Hans-Eckhard Dannenberg, Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Stade. Hans-Hinrich Kahrs, Fachberater Niederdeutsch/Die Region im Unterricht, komplettiert das Gremium, das die eingereichten Vorschläge bewertet.

Die vollständigen Unterlagen können bis zum 30. September 2017 eingereicht werden. Auf Bewerbungen freut sich die VGH Regionaldirektion Stade unter dem Stichwort „VGH Förderpreis Plattdeutsch“ (z. Hd. Gaby Reich, Postfach 2180, 21661 Stade, oder per E-Mail an gaby.reich@vgh.de).

Die Gewinner unseres Förderpreises 2017 stehen inziwschen fest.

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