Größter Hagelschaden in der Geschichte der VGH

Schadenschätzungen auf 75 Mio. Euro erhöht

Die VGH Versicherungen rechnen in der Folge des Hagelsturms vom 27. Juli aktuell mit insgesamt 21.000 Schäden und einem Aufwand von mind. 75 Mio. Euro. „Das ist das bisher größte Hagelereignis in der Geschichte der VGH – vergleichbar mit dem Orkan Kyrill im Jahr 2007, der 85 Mio. Euro kostete“, sagte Thomas Vorholt, Schadenvorstand der VGH Versicherungen. Die Schadenaufnahme läuft bei den Vertriebspartnern der VGH und den Schadenabteilungen der VGH in der Fläche wie auch in der Direktion Hannover auf Hochtouren.
Betroffen sind vor allem die Regionen östlich von Hannover wie z.B. Anderten, Laatzen, Lehrte, Sehnde sowie die Regionen Hameln, Peine, Wolfsburg und Gifhorn. Bei den Sachschäden an Wohngebäuden und Hausrat erwartet die VGH zurzeit 11.000 Schäden. Die VGH hat ihre Schadenregulierer in den betroffenen Regionen zusammengezogen und weitere Unterstützung durch freie Sachverständige mobilisiert. Unterstützt werden die Fachleute vor Ort aus den Regionaldirektionen und der Direktion in Hannover. Dadurch wird eine hohe telefonische Erreichbarkeit und professionelle Schadenaufnahme sichergestellt.

In der Auto-Kasko-Versicherung wird von rund 10.000 Schadensfällen ausgegangen mit einem Volumen von etwa 30 Mio. Euro. „Durch die tatkräftige Unterstützung nicht direkt betroffener Regionaldirektionen, der Direktion Bremen, unserer Auszubildenden und weiterer Mitarbeiter aus der Direktion konnten wir bereits rund 7.000 Kfz-Schäden anlegen und 2.000 Besichtigungstermine vereinbaren“, so Vorholt. Alle Kunden werden nach und nach von dem eigens eingerichteten Hagelpool angerufen, um Termine in unseren regionalen Sammelbesichtigungsorten zu vereinbaren. Dies kann aufgrund der hohen Stückzahlen einige Tage dauern, bittet Vorholt die betroffenen Kunden der VGH um Verständnis.

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