Herbststürme: Eigentum gegen Wind und Wetter schützen

Im Juni dieses Jahres ließ das Sturmtief „Ela“ die Anwohner Nordrhein-Westfalens, Hessens und Niedersachsens wieder die immense Kraft der Naturgewalten spüren. In nur wenigen Stunden verursachte „Ela“ laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) einen Schaden von rund 650 Millionen Euro an privaten Gebäuden und Kraftfahrzeugen. Die Versicherer verzeichneten mehrere hunderttausend Versicherungsfälle. Nun drohen mit den kommenden Herbstmonaten neue Stürme und auch Starkregen. Katrin Lange von den VGH Versicherungen erklärt, wie man sich und sein Eigentum schützen kann.

Stürme und starke Unwetter in Deutschland haben in den letzten Jahren zugenommen. „Während des Tiefdruckgebiets ‚Ela‘ wurden sogar Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 km/h und gebietsweise rund 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen“, sagt Katrin Lange, Schadenexpertin der VGH.

Richtiges Handeln bei drohender Gefahr

Wie kann man sich gegen die Gefahren, die von Stürmen ausgehen, vorbereiten? Den besten Schutz bietet eine Kombination aus eigenverantwortlichem Handeln und der passenden Hausrat- und Wohngebäudeversicherung. Jeder Haushalt hat die Möglichkeit, sich durch eigene Maßnahmen gegen schwerere Schäden zu schützen und das Risiko durch bedachtes Handeln zu verringern. Dazu gehören die Instandhaltung des Gebäudes, wie das Reinigen von Dachrinnen und Fallrohren, das regelmäßige Prüfen und Beseitigen von Mängeln wie beschädigten Dachpfannen – und ein adäquater Versicherungsschutz. Auch die Installation von Rückstauventilen kann zusätzlichen Schutz gegen Überflutungen durch Starkregen bieten. „Besitzer von Wohngebäuden sollten immer darauf achten, dass ihr Eigentum den Landesbauordnungen entspricht, und sich dadurch an die Konditionen des Vertrages halten, damit sie im Schadenfall keine Abzüge in der Versicherungsleistung der Wohngebäude- oder Hausratversicherung befürchten müssen“, erklärt Lange.

MehrWetter-App warnt vor Unwettern

Damit Hauseigentümer sich und ihr Eigentum besser vor Naturgefahren schützen können, hat die VGH die MehrWetter-App entwickelt. Die App ist für Kunden der VGH kostenlos und sowohl für iPhone als auch Android-Mobiltelefone erhältlich. Kunden können die Orte einstellen, die sie betreffen, und erhalten anschließend Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen für diese Gebiete. Basis für die Messwerte und Prognosen ist das bundesweite Wetterstations-Messnetz der Meteomedia AG. Mit aktuell 1.200 Wetterstationen sind postleitzahlgenaue Vorhersagen möglich. So erhalten die Nutzer die Möglichkeit, geeignete Vorsichtmaßnahmen zu treffen und etwa bei akuter Sturmgefahr alle Fenster, Türen, Dachfenster und Luken zu schließen, bewegliche Gegenstände auf dem Grundstück zu sichern und die Familie sowie sich selbst in Sicherheit zu bringen.

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