Heta-Engagement: VGH erwartet Forderungen in vollem Umfang zurück

Die VGH Versicherungen halten als Gruppe rund 200 Millionen Euro Forderungen gegenüber der Heta Asset Resolution AG (Heta), die für die Abwicklung der Aktiva der Hypo Alpe Adria Bank zuständig ist. Die Papiere wurden zwischen 2003 und 2005 erworben und sind alle mit einer Garantie des österreichischen Bundeslandes Kärnten ausgestattet (Ausfallbürgschaft).

Die VGH Versicherungen erwarten, dass die Heta beziehungsweise das Bundesland Kärnten ihren Verpflichtungen trotz des durch die österreichische Finanzmarktaufsicht erlassenen Moratoriums nachkommen und die Verbindlichkeiten gegenüber ihren Gläubigern in vollem Umfang zurückzahlen. Die VGH Versicherungen arbeiten treuhänderisch mit dem Geld ihrer Versicherungsnehmer und werden alle rechtlichen Mittel zur Durchsetzung der Ansprüche gegen die Heta und das Bundesland Kärnten einsetzen. Zum Teil ist dies schon geschehen.

Für das Jahr 2014 hat die VGH-Gruppe auf ihre Heta-Engagement bereits Wertberichtigungen in Höhe von rund 40 Millionen Euro vorgenommen. Im Gesamtkontext der Jahresabschlüsse haben diese keinen wesentlichen Einfluss auf die Jahresergebnisse und die aufsichtsrechtlichen Kennziffern der VGH Unternehmen.

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