„CO macht K.O.“: VGH unterstützt Aktionswoche zur Verhütung von Vergiftungen durch Kohlenmonoxid

Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen klärt auf und gibt Tipps zum Schutz vor dem gefährlichen Atemgift.

Die Verhütung von Schäden und Gefahren für Leib und Leben ist öffentlich-rechtlichen Versicherern wie der VGH ein zentrales Anliegen. Sie sind in besonderem Maße dem Gemeinwohl verpflichtet. Aus diesem Grund unterstützt das niedersächsische Unternehmen die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen „CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid!“. Zur bundesweiten Aktionswoche vom 3. bis 7. Februar hat die Initiative eine Checkliste entwickelt. Sie weist auf mögliche CO-Gefahren im Haushalt hin und gibt konkrete Tipps zum Schutz vor Vergiftungen.

Indoor-Grillen ist nicht cool – sondern potenziell tödlich

Prävention vor Kohlenmonoxid - Vergiftung - CO mach K.O.
Eine “coole” Idee kann schnell die letzte sein. (Fotos: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen)

Dazu zählt neben der regelmäßigen Inspektion und Wartung von Gasthermen, Heizkesseln sowie Lüftungssystemen und der wiederkehrenden Abgasüberprüfung durch den Schornsteinfeger auch die Installation von CO-Meldern. Diese lösen bereits bei geringen Kohlenmonoxid-Konzentrationen in der Raumluft Alarm aus. Die Initiative warnt zudem dringend davor, Holzkohlegrills, Heizpilze oder brennstoffbetriebene Notstromaggregate in geschlossenen Räumen zu nutzen.

Mögliche Folgen von Kohlenmonoxid-Vergiftungen

„Kohlenmonoxid ist ein Atemgift, das unsichtbar, geruchs- und geschmacklos ist und nur mit Hilfe technischer Sensoren detektiert werden kann“, erklärt Bernd Hansmann. Der Abteilungsdirektor verantwortet bei den VGH Versicherungen auch das Thema Schadenverhütung: „Betroffene bemerken nicht, wenn sie Kohlenmonoxid einatmen. Erste Vergiftungssymptome sind Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen. Später kommen Herzrasen, Bewusstseinsstörungen und Muskelschwäche hinzu, was Betroffene daran hindert, den Raum zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen.“ CO-Vergiftungen können außerdem gesundheitliche Spätfolgen wie Störungen des Nervensystems bis hin zur Parkinsonschen Krankheit nach sich ziehen und je nach Vergiftungsgrad zum Tode führen.

Checkliste zum Download unter www.co-macht-ko.de

Kohlenmonoxid - Vergiftung - CO mach K.O. - Präventions-Kampagne
Anders als hier symbolisiert, ist CO unsichtbar, geruchs- und geschmacklos.

Auf der Website der Initiative finden Verbraucher Hintergrundinformationen und Empfehlungen, wie sie sich vor einer CO-Vergiftung schützen können. Hierzu dienen auch die neue Checkliste und ein aktueller Informationsflyer zum Download auf www.co-macht-ko.de/checkliste

Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:

Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 in Düsseldorf gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), die Arbeitsgemeinschaft Notärzte in NRW (AGNNW), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie die Netze BW und verschiedene Hersteller von CO-Meldern. Ziel der Initiative ist es, die Öffentlichkeit über Gefahren von Kohlenmonoxid für Leben und Gesundheit insbesondere bei der Benutzung von Verbrennungseinrichtungen im eigenen Zuhause zu informieren und die Zahl der CO-Vergiftungen zu verringern.

 

Schutz vor Kohlenmonoxidvergiftung: Heizpilze nur im Freien verwenden - CO mach K.O.
Heizpilze gehören ins Freie.

Pressefotos:

www.co-macht-ko.de/presse

 

Pressekontakt:

Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
„CO macht K.O.“
Claudia Groetschel
Tel.: 030.44 02 01 30
info@co-macht-ko.de

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