„Plattsnackers“ gefragt: VGH lobt Förderpreis Plattdeutsch für junge Menschen aus

Regionaldirektion Stade unterstützt frühe Mehrsprachigkeit

Regional bezogene Kulturarbeit ist den VGH Versicherungen auch im Geschäftsgebiet der Regionaldirektion Stade ein Herzensanliegen. Zwischen Elbe und Weser kommt dabei dem Erhalt und der Wiederbelebung der plattdeutschen Sprache wachsende Bedeutung zu. Regionaldirektor Rüdiger Meyer: „Wir haben uns deshalb entschlossen, den VGH Förderpreis Plattdeutsch für junge Menschen ins Leben zu rufen. Alle begeisterten Plattsnackers und solche, die es werden wollen, sind aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen – egal, ob sie in Schulen aktiv sind, in Vereinen, Jugendgruppen, Stiftungen, Museen oder anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen.“

Auch sonstige gemeinnützige Einrichtungen und freie Initiativen können sich jeweils für ein einzelnes Projekt bewerben. In Frage kommen sowohl bereits umgesetzte Projekte als auch solche, die sich noch in der Planungsphase befinden. Organisationen, die sich bewerben, müssen ihren Sitz im Gebiet der Landkreise Rotenburg (Wümme) und Stade haben. Die jeweils vorgeschlagene Maßnahme muss auch in diesen Landkreisen durchgeführt werden. Eingereichte Konzepte sollen möglichst einen konkreten Bezug zur Gegenwart und zur Heimat haben (Dorf, Stadt, Region).

Der VGH Förderpreis Plattdeutsch ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Die Summe verteilt sich auf drei Einzelpreise in Höhe von 1.500, 1.000 und 500 Euro. Prämiert werden Konzepte, die Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren den Zugang zur niederdeutschen Sprache ermöglichen oder erleichtern. Methoden und Medien, die dieses Ziel verfolgen, sind frei wählbar. Sie können zum Beispiel Text, Film, Fotografie, Tonbeiträge, Theaterstücke oder -szenen sowie Websites oder Software umfassen.

Die eingereichten Unterlagen müssen Folgendes enthalten:

  • Daten des Einreichers
  • Konzept des geplanten Vorhabens auf maximal zwei DIN-A4-Seiten (mit Ziel, Ablauf und pädagogischen Mitteln)
  • Information über Zielgruppen des Projekts: Wer hat teilgenommen bzw. soll teilnehmen?
  • Ergänzende Materialien zur Erläuterung des Projekts

Die VGH schreibt den Wettbewerb in Kooperation mit dem Landschaftsverband Stade aus. Dieser fördert den Erhalt der plattdeutschen Sprache im Elbe-Weser-Dreieck schon seit langem. In der Jury vertreten ist deshalb neben VGH-Regionaldirektor Rüdiger Meyer auch Dr. Hans-Eckhard Dannenberg, Geschäftsführer des Landschaftsverbandes Stade. Hans-Hinrich Kahrs, Fachberater Niederdeutsch/Die Region im Unterricht, komplettiert das Gremium, das die eingereichten Vorschläge bewertet.

Die vollständigen Unterlagen sind bis zum 31. Juli 2015 einzureichen. Auf Bewerbungen freut sich die VGH Regionaldirektion Stade unter dem Stichwort „VGH Förderpreis Plattdeutsch“ (z. Hd. Gaby Reich, Postfach 2180, 21661 Stade).

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