Regionaldirektion Nienburg bleibt auf Erfolgskurs

VGH Versicherungen bauen Geschäftsgebiet und Kundenbestand aus

Beitragseinnahmen steigen 2013 auf mehr als 128 Millionen Euro

„Das Jahr 2013 war ein erfolgreiches Geschäftsjahr für uns.“ Dieses Fazit zog Frank Roemer, Regionaldirektor der VGH Versicherungen für das Geschäftsgebiet der Regionaldirektion Nienburg. „In einem hart umkämpften Markt ist es uns gelungen, die Beitragseinnahmen um drei Prozent von 124,9 auf 128,6 Millionen Euro zu steigern. Die Zahl der Versicherungsverträge hat die VGH über alle Sparten hinweg um ein Prozent auf gut 432.000 ausgebaut.“ Die Zahl der Kunden legte auf mehr als 144.000 zu.

Vor allem wichtige Privatkundensparten entwickelten sich positiv. Im Versicherungsgeschäft mit Wohngebäude-, Hausrat-, Privathaftpflicht-, Rechtsschutz- und Unfallpolicen konnte die Zahl der Verträge um 2,0 Prozent auf insgesamt 186.000 ausgebaut werden. 59.500 Policen entfielen auf die private Haftpflichtversicherung, deren Vertragsbestand um 3,2 Prozent wuchs. Die gesamten Beitragseinnahmen in den fünf genannten Privatkundensparten stiegen um 4,1 Prozent auf 34,5 Millionen Euro. Allein die Wohngebäudeversicherung trug mit einem Beitragsplus von 5,2 Prozent auf 14,4 Mio. Euro wesentlich zu diesem Erfolg bei.

Impulsgeber der regionalen Wirtschaft

Leistungsstark zeigte sich die VGH 2013 vor dem Hintergrund der landesweit höchsten Schadensbelastung in der Unternehmensgeschichte. Im Geschäftsgebiet der Regionaldirektion Nienburg schlugen vor allem höhere Kfz-Haftpflichtschäden und eine Reihe größerer Brandschäden zu Buche. Die Kosten, die die VGH für die insgesamt rund 23.200 Schäden übernahm, beliefen sich auf insgesamt 32,9 Mio. Euro. Frank Roemer: „Genau in solchen Situationen zeigt sich die Verlässlichkeit und Finanzstärke eines Versicherers – dafür sind wir schließlich seit mehr als 260 Jahren da.“ Der überwiegende Teil der Entschädigungen bleibt in der Region, da die Aufträge zur Schadensbeseitigung vor allem an örtliche Unternehmen vergeben werden. Zusätzlich zahlte die VGH ihren Lebensversicherungskunden im Geschäftsgebiet Nienburg 22 Mio. Euro für Versicherungsfälle, Gewinnanteile und Rückkäufe aus.

Dezentrale Strukturen gestärkt
Als klares Bekenntnis zur traditionell dezentralen Aufstellung wertete Frank Roemer die Entscheidung der VGH, im Zuge einer organisatorischen Umstrukturierung innerhalb des Gesamtunternehmens den Standort Nienburg personell und fachlich zu stärken. Das bisherige Geschäftsgebiet der Landkreise Nienburg und Diepholz wurde 2013 um die Gebiete Neustadt, Garbsen, Langenhagen und Wedemark ausgeweitet.

Die geschäftsstrategische Maßnahme wertet die VGH auch als verlässlichen Arbeitgeber der Region auf. Die Zahl der Mitarbeiter im erweiterten Geschäftsgebiet stieg auf rund 260, davon 62 in der Regionaldirektion (inkl. vier Auszubildenden). Den Kunden stehen 56 VGH-Vertretungen sowie die Versicherungsabteilungen der drei Sparkassen mit 82 Geschäftsstellen als Vertriebspartner der VGH zur Verfügung. „Ziel der Integration neuer Aufgaben und Arbeitsplätze war es, die bewährte, dezentral ausgerichtete Betreuungsqualität für die Kunden vor Ort weiter zu verbessern“, erläuterte Roemer.

Während viele Versicherer ihren Service in der Fläche ausdünnen, bleibt die VGH damit ihrem Geschäftsmodell als größter öffentlicher Versicherer in Niedersachsen treu. Roemer: „Die regionale Präsenz ist und bleibt das Fundament unseres Erfolgs. Die VGH ist in der Region der einzige Versicherer mit entsprechender Infrastruktur, mit eigenen Vertretern und Versicherungsabteilungen in den Sparkassen, mit örtlichen Schadensregulierern und einer umfassenden Beratung auch zur Schadensverhütung. Mit diesem kundennahen Geschäftsmodell sichern wir unsere Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit.“

Gesellschaftliches Engagement
Nicht nur als Versicherer und Wirtschaftsfaktor, auch als Sponsor zahlreicher Projekte und Programme im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich engagiert sich die VGH traditionell für die Menschen vor Ort. Im Geschäftsgebiet der Regionaldirektion Nienburg unterstützt der öffentliche Versicherer unter anderem zahlreiche Sportturniere. Als Beispiele nannte Frank Roemer das Nienburger Reiterfest und den VGH-Cup für Nachwuchsreiter sowie im Fußball den VGH Fairness-Cup und den VGH Girls-Cup für junge Fußballtalente.

Kulturförderung findet vor allem durch die VGH-Stiftung statt, die durch die Regionaldirektion vor Ort repräsentiert wird. Exemplarisch führte Roemer das Niedersächsische Literaturfest und den seit Jahren beliebten „Julius-Club“ an, ein Lese- und Schreibförderprogramm für Kinder und Jugendliche, an dem sich auch die Stadtbibliotheken Nienburg, Sulingen, Diepholz, Garbsen, Langenhagen, Neustadt und Wedemark-Bissendorf beteiligen.

Zudem ist die Regionaldirektion Nienburg Fördermitglied des Kinderhospizes Löwenherz in Syke.

Höherer Versicherungsschutz und flexiblere Altersvorsorge
Mit Blick auf zunehmende Wetterextreme erinnerte Frank Roemer daran, wie wichtig der private Schutz von Heim, Hausrat und Fahrzeugen ist: „Der massive Hagelsturm, der am 23. April 2014 über Nienburg niederging, war das schwerste Unwetter vor Ort seit mehr als 70 Jahren. Allein aus dem Stadtgebiet meldeten uns Kunden mehrere hundert Schäden an Kraftfahrzeugen, Häusern, Wintergärten oder Carports. Der Aufwand für dieses Schadenereignis beläuft sich auf insgesamt fast eine halbe Million Euro.“ Aktuell flankiert die VGH den Appell, sich rechtzeitig und risikogerecht abzusichern, mit einer Reihe von Leistungsverbesserungen in zentralen Privatkundensparten wie Wohngebäude, Hausrat und Privathaftpflicht.

Auch in der Lebensversicherung kommt die VGH den Niedersachsen vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsen am Kapitalmarkt und veränderter Kundenbedürfnisse weiter entgegen. Roemer: „Seit März 2014 bieten wir die neue, flexiblere ‚VGH Rente‘ an. Die Kunden können sich jetzt zwischen den Varianten Klassik, Garant und Invest entscheiden, die auf die entsprechenden Bedürfnisse zugeschnitten sind.“

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