VGH Natur- und Umweltpreis 2019: Jetzt mit neuen Projekten für Artenschutz und Vielfalt bewerben

Am 1. April ist es wieder soweit: Die VGH Versicherungen starten die Bewerbungsphase für den VGH Natur-und Umweltpreis 2019. Der Wettbewerb findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Das neue, stärker auf künftige Projekte ausgerichtete Konzept hat sich 2018, im Jahr seiner Einführung, bereits bewährt.

Der VGH Natur- und Umweltpreis wurde 2015 in Kooperation mit der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. (LJN) ins Leben gerufen. Er unterstützt geeignete Hegemaßnahmen zur Förderung der frei lebenden Tierwelt. Der Wettbewerb soll zu mehr nachhaltigen Projekten motivieren, ihre Umsetzung dokumentieren und Erfolge öffentlich sichtbar machen.

Auch im Jahr 2019 bietet die VGH allen Hegeringen und Jägerschaften der LJN die Möglichkeit zu zeigen, auf welch vielfältige Weise Jägerinnen und Jäger sich heute für die Natur, die Umwelt und den Artenschutz engagieren können.

Was hat sich 2018 geändert – und warum?

VGH Natur- und Umweltpreis
„Insektenhotels“, kombiniert mit Wild- und Blühpflanzen, helfen im Kampf gegen das Bienensterben. Ein Konzept, mit dem der Hegering Dötlingen 2018 gewann. (Foto: iStock/kruwt)

Seit dem VGH Natur- und Umweltpreis 2018 konzentriert sich das Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro auf ein Siegerprojekt, es wird nicht mehr auf mehrere Maßnahmen verteilt. Während außerdem früher Initiativen ins Rennen gingen, die jeweils innerhalb der letzten fünf Jahre umgesetzt wurden, darf das Projekt inzwischen erst nach Einreichung des Bewerbungsantrags starten. Im aktuellen Durchgang soll es bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Dr. Wolfram Klöber, bei der VGH verantwortlich für den Natur- und Umweltpreis: „Statt abgeschlossener Maßnahmen zeichnen wir nun zukunftsweisende Projektideen aus, und das hat einen tollen Nebeneffekt: Wir beobachten, dass seit der Preisverleihung im Dezember 2018 örtliche und regionale Medien regelmäßig über die Fortschritte des Siegerprojektes berichten. Das inspiriert zu neuen Initiativen und ermutigt andere, ihre Jagdreviere stärker in den Dienst der biologischen Vielfalt von Ökosystemen und Arten zu stellen.“ Nachhaltiges Denken und Handeln, so Klöber, seien heimatverbundenen Regionalversicherern wie der VGH wichtige Anliegen.

Langfristig denken – jetzt handeln!

Dr. Wolfram Klöber
Dr. Wolfram Klöber (Foto: Iris Sobotta)

Ab dem Jahr 2020 wird die EU voraussichtlich ihre „Greening“-Auflagen verschärfen , also die Genehmigung von Fördergeldern für Flächennutzung noch stärker an Umweltbelangen ausrichten. Klöber: „Es gibt keinen Grund, deshalb auf die Brüsseler Bürokratie zu schimpfen. Im Gegenteil, sie gibt dadurch Anreize, dem Struktur- und Artenverlust auch in unserer niedersächsischen Landschaft entgegenzuwirken.“ Und Hegemaßnahmen, so Klöber, gehörten ohnehin zu den Hauptaufgaben von Jägern.

Kleine Projekte mit großen Chancen

VGH Natur- und Umweltpreis - 2015
Im ersten Wettbewerbsjahr überzeugte der Hegering Isernhagen mit einem Projekt für Schleiereulen. (Foto: pixabay.com)

Nicht der aufwändigste Wettbewerbsbeitrag hat automatisch auch die größten Erfolgsaussichten. Kleine, aber wirksame Projekte können Artenschutz und Artenvielfalt genauso effizient voranbringen. Wolfram Klöber: „Kein Hegering sollte sich scheuen, mit einem ökologisch sinnvollen Vorhaben die Juroren und die Bevölkerung vom nachhaltigen Engagement der Jäger für unsere Umwelt zu überzeugen.“

Siegerehrung auf der Messe „Pferd & Jagd“

Eine Jury, die sich aus Vertretern der VGH und der LJN zusammensetzt, bewertet alle eingereichten Maßnahmen und entscheidet über das Gewinnerprojekt. Die Bekanntgabe des Siegers erfolgt wie in den Vorjahren im Rahmen der Messe „Pferd & Jagd“ in Hannover (5. bis 8. Dezember 2019).

VGH Natur- und Umweltpreis – Bewerbungen bis Ende September 2019

VGH Natur- und Umweltpreis - 2018
Der stellv. LJN-Präsident Ernst-Dieter Meinecke (l.), und Dr. Wolfram Klöber von der VGH (2. v. l.) bei der symbolischen Scheckübergabe 2018. (Foto: Florian Rolfing, LJN)

Alle Jägerschaften und Hegeringe der LJN, die entsprechende Projekte realisieren möchten, sind eingeladen, ihre Wettbewerbsbeiträge bis zum 29. September 2019 bei den VGH Versicherungen einzureichen (service@vgh.de, Betreff: VGH Natur- und Umweltpreis – Abteilung HB2). Die Ausschreibungsunterlagen gehen den Vorsitzenden der Jägerschaften und Leitern der Hegeringe über die Landesjägerschaft zu.

Neueinreichung: Erfolg im zweiten Anlauf möglich

Übrigens: Teilnehmer, die 2018 nicht zum Zuge gekommen sind, müssen ihre Zeit und Arbeit nicht umsonst in die Bewerbung investiert haben. Das neue Wettbewerbskonzept lässt zu, dass sie sich 2019 mit demselben Vorhaben erneut bewerben dürfen.

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