VGH in Südniedersachsen weiter auf Expansionskurs

  • Beitragseinnahmen steigen auf 128 Mio. Euro
  • 52 Mio. Euro für Schäden und Lebenspolicen ausgezahlt

„Die VGH Versicherungen wachsen in den Landkreisen Goslar, Göttingen, Northeim und Osterode nach Umsatz, Kunden und Verträgen.“ Dieses positive Fazit zog Ulf Hasse, Regionaldirektor der VGH in Göttingen, bei der Vorstellung seiner Geschäftszahlen für 2014. „In einem hart umkämpften Markt ist es uns gelungen, die Beitragseinnahmen in unserem Einzugsgebiet über alle Sparten hinweg um insgesamt 2,0 Prozent von 125,4 auf 127,9 Millionen Euro zu steigern. Den Löwenanteil daran machen mit 78,8 Millionen Euro die so genannten Kompositsparten aus. Das Beitragsvolumen in diesen Sach-, Kfz-, Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen stieg besonders kräftig um insgesamt 4,3 Prozent.“ Die Zahl aller Versicherungsverträge konnte um 0,3 Prozent auf rund 418.000 ausgebaut werden. Der Kundenbestand in den vier Landkreisen blieb mit rund 154.000 konstant. Damit hat sich die VGH entgegen der demografischen Entwicklung in der Region gut behauptet.

In wichtigen Sparten hält der größte öffentliche Versicherer Niedersachsens dauerhaft hohe Marktanteile. Unter anderem hat die Regionaldirektion Göttingen jedes dritte Wohngebäude, jedes vierte Kraftfahrzeug und jede fünfte Hausrat- und Privathaftpflicht-Police im Bestand. Hasse: „Allein in der Kfz-Versicherung wuchsen die Beitragseinnahmen 2014 um gut sieben Prozent. Der Vertragsbestand in dieser traditionell wichtigen Sparte legte ebenfalls zu, um ein Prozent auf 72.622.“ Der positive Trend bei Beitragseinnahmen, Kunden und Policen setzt sich über fast alle Sparten hinweg auch im ersten Halbjahr 2015 fort.

Impulsgeber der regionalen Wirtschaft
Verlässlichkeit und Finanzstärke bewies der öffentliche Serviceversicherer 2014 in der Schadensregulierung. Die Zahl der an die Regionaldirektion Göttingen gemeldeten Schäden sank zwar von 24.313 auf 23.746 (-2,3 %). Die Kosten, die die VGH dafür übernahm, beliefen sich auf 28,8 Mio. Euro (Vj: 37,3 Mio.,  22,8 %). Ulf Hasse: „Dieser Rückgang entsteht aber nur im Vergleich zum historisch höchsten Schadensaufwand von 2013, den die VGH in ihrer 265-jährigen Geschichte zu verzeichnen hatte. Insgesamt bleibt die Belastung durch Schäden hoch.“ Jüngste Beispiele sind lokale Schadenereignisse wie wiederholt starke Gewitter und das Unwetter, das am 16. und 17. August in den Gemeinden Friedland, Gleichen und Rosdorf zu heftigen Überschwemmungen führte. Allein nach letzterem Extremwetterereignis wurden bislang 167 Schäden gemeldet. Das voraussichtliche Schadenvolumen beträgt 435.000 Euro. Der überwiegende Teil aller Entschädigungen bleibt in der Region, da die Aufträge zur Schadensbeseitigung vor allem an örtliche Unternehmen vergeben werden.

Ihren Lebensversicherungskunden im Geschäftsgebiet Göttingen zahlte die VGH darüber hinaus 23,1 Mio. Euro aus.

Auch als beliebter Arbeitgeber erfolgreich
Regionale Verankerung und dezentrale Organisation gehören seit 1750 zum Selbstverständnis der VGH. Diesem Geschäftsmodell bleibt das Unternehmen mit Stammsitz Hannover auch im Gebiet Göttingen treu. Als sicherer Arbeitgeber mit stabilen und wachsenden Mitarbeiterzahlen expandiert die VGH weiter. In der Regionaldirektion sind 53 Mitarbeiter und drei Auszubildende tätig. Hinzu kommen insgesamt 159 Mitarbeiter und drei Auszubildende in den 35 VGH-Vertretungen des Geschäftsgebiets und in den Versicherungsabteilungen der acht örtlichen Sparkassen als zweitem Hauptvertriebsweg. Hasse: „Zum 1. August haben wir vier neue Auszubildende im Innen- und Außendienst eingestellt. Und wir planen jeden, der 2015 erfolgreich abschließt, zu übernehmen.“ Damit bekennt sich die VGH zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und investiert vor Ort in ihre Zukunftsfähigkeit. Hasse: „Qualifizierten Nachwuchs frühzeitig auszubilden und langfristig an  das Unternehmen zu binden, gewinnt durch den demografischen Wandel an Bedeutung. Umso mehr freut uns, dass die VGH 2015 zum wiederholten Male in der größten unabhängigen Umfrage ihrer Art als bundesweit bester Arbeitgeber in der Kategorie mittelgroßer Versicherer ausgezeichnet wurde.“

Digitalisierung als Chance
Zu den wichtigsten Zielen gehört es, als Marktführer weiter zu wachsen und die beispiellose Kundennähe mit persönlichen Kontakten auszubauen. Die fortschreitende Digitalisierung des Geschäfts – und mit ihr eine Verlagerung der Kommunikation ins Internet – steht für Ulf Hasse nicht im Widerspruch dazu: „Die VGH hat ihr Engagement in den sozialen Medien intensiviert. Seit Mai 2015 ist das Unternehmen mit eigenen Profilen in gängigen Netzwerken wie Facebook, Youtube, Twitter und Xing sowie mit einem eigenen Karriere-Blog online. Diese Kanäle ergänzen persönliche Gespräche, Briefkasten und Telefon, aber sie ersetzen sie nicht. Social Media bietet uns die Chance, den Kundendialog zu intensivieren. Im ungefilterten Austausch können wir unsere Produkte und Leistungen den Kundenbedürfnissen noch besser anpassen.“

Dem Gemeinwohl verpflichtet

Seit Jahrzehnten engagiert sich die VGH in zahlreichen Projekten für die Menschen in Niedersachsen. Regionaldirektor Hasse: „Unsere klare, in der Satzung verankerte Selbstverpflichtung auf das Gemeinwohl ist ein Alleinstellungsmerkmal der öffentlichen Versicherer. Aufgrund unserer Trägerstruktur sind wir unabhängig von Aktionärsinteressen. Sponsorings und Spenden setzen wir gezielt vor Ort ein, um etwas für die Region zu tun und sie noch attraktiver zu machen.“ Einen Schwerpunkt bildet dabei der Sport. Als Beispiele nannte Hasse im Fußball den VGH Fairness-Cup und den VGH Girls-Cup. „Auch die Reitsportverbände in der Region nehmen den VGH Cup für Nachwuchs-Springreiter sehr positiv an.“ Darüber hinaus sponsern die 35 Vertretungen eine Vielzahl von Veranstaltungen in Südniedersachsen.

Aus der umfänglichen Kulturförderung der VGH hob Ulf Hasse exemplarisch die Förderung der Weiterentwicklung des Literaturherbstes und die im Rahmen der Reihe „Kultur im Kreis“ stattfindenden Veranstaltungen hervor, insbesondere im ländlichen Raum. Kulturförderung erfolgt außerdem durch die im Jahr 2000 gegründete VGH-Stiftung. In den 15 Jahren ihres Bestehens hat sie sich im Geschäftsgebiet der Regionaldirektion Göttingen mit mehr als 440.000 Euro und 74 Projekten für die Menschen eingesetzt. Am Lese- und Schreibförderprogramm Julius-Club beteiligen sich 2015 insgesamt acht Bibliotheken (Bad Sachsa, Einbeck, Duderstadt, Goslar, Göttingen, Groß Schneen, Hann. Münden und Herzberg).

Über die VGH Versicherungen:

Die VGH ist der größte Versicherer in Südniedersachsen – mit einem lückenlosen Angebot an Sach- und Personenversicherungen für Privat- wie Firmenkunden. 35 selbstständige VGH-Vertreter und ihre Mitarbeiter sowie die beiden VGH-Kooperationspartner, die acht örtlichen Sparkassen und die LBS, bilden ein flächendeckendes Servicenetz im Geschäftsgebiet der Regionaldirektion Göttingen. Nicht nur als Versicherer und Arbeitgeber, auch als Sponsor zahlreicher Projekte und Programme im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich engagiert sich die VGH traditionell für die Menschen vor Ort.

 

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