VGH wickelt Hagelschäden zügig ab

Gut 26.000 Schäden nach historischem Hagelsturm in Bearbeitung

Bis Ende September über 30 Mio. Euro an Versicherte ausgezahlt

Die VGH Versicherungen ziehen eine vorläufige Bilanz des schweren Hagelunwetters „Andreas“ vom 27. Juli 2013. Vor allem aus den Gebieten östlich von Hannover – wie Anderten, Laatzen, Lehrte, Sehnde, Peine, Wolfsburg und Gifhorn – wurden dem niedersächsischen Marktführer etwa 26.000 Gebäude- und Kfz-Schäden gemeldet. Thomas Vorholt, Vorstand für Schadenversicherungen: „Die VGH hat gezeigt, dass sie auch ein Ereignis dieser Dimension zügig bewältigen und ihr Leistungs-versprechen als Serviceversicherer halten kann.“

Insgesamt rechnet die VGH mit einer Schadenhöhe von 87,5 Mio. Euro. Davon entfallen rund 20,5 Mio. Euro auf mehr als 10.200 Kfz-Kaskoschäden und 67 Mio. Euro auf knapp 15.800 Sachschäden vor allem an Privathäusern, aber auch an öffentlichen und Gewerbegebäuden, Photovoltaikanlagen und in der Landwirtschaft. Größter Einzelschaden war eine Schule, deren Instandsetzung Kosten in Höhe von 2,5 Mio. Euro verursacht. Bis Ende September hat die VGH mehr als 11.300 Schäden bereits abschließend reguliert. Über 30 Mio. Euro wurden den Geschädigten bislang ausgezahlt.

Mit mehr als 87 Mio. Euro hat „Andreas“ inzwischen die von der VGH getragenen Kosten nach dem schweren Orkan „Kyrill“ übertroffen. Dieser verursachte im Jahr 2007 rund 92.000 Schäden, für die die VGH etwa 85 Mio. Euro aufwandte. Thomas Vorholt: „Der jüngste Hagelsturm war ein außergewöhnlich heftiges Ereignis mit teils tennisballgroßen Hagelkörnern. Obwohl der Spuk nach einer halben Stunde vorbei war, ist das der kostspieligste Hagel in unserer mehr als 260-jährigen Unternehmensgeschichte. Auch führende Rückversicherer stufen die Unwetter in Niedersachsen und Baden-Württemberg vom 27. und 28. Juli als größtes Hagelschadenereignis ein, das Deutschland je erlebte.“

Gleich nach dem Wetterextrem waren schnelles Handeln und gute Koordination gefragt. So zog die VGH sämtliche verfügbaren Schadenregulierer für Sachversicherungen zusammen, um in den betroffenen Regionen die VGH-Agenturen bei der Besichtigung von Schäden zu unterstützen. Als erste Ansprechpartner für tausende betroffener Kunden vor Ort öffneten viele VGH-Vertreter noch am Sonntag ihre Versicherungsbüros. Auch in den folgenden Wochen arbeiteten viele Teams am Limit, um Schadenmeldungen aufzunehmen, unbürokratisch Reparaturen freizugeben und notwendige weitere Schritte im persönlichen Kontakt mit den Versicherten abzustimmen. Zusätzlich mobilisierte die VGH freie Gebäude-Sachverständige, mit denen sie seit langer Zeit vertrauensvoll und erfolgreich kooperiert. Unterstützt wurden die Fachleute vor Ort aus den VGH-Regionaldirektionen und der Direktion in Hannover. Durch einen eigens eingerichteten „Hagelpool“ für Kaskoschäden stellte die VGH hohe telefonische Erreichbarkeit, eine professionelle Schadenaufnahme und  -abwicklung sicher.

Drei Viertel der mehr als 10.000 zerbeulten Fahrzeuge besichtigten Kfz-Sachverständige der VGH und Experten bewährter Kooperationspartner in extra eingerichteten, mehrspurigen Sammelbesichtigungsstätten an sechs Standorten der betroffenen Region. Mehr als 8.400 Kfz-Schadengutachten als Grundlage für Reparaturen in Gesamthöhe von 18,5 Mio. Euro wurden bis Ende September fertig gestellt.

Bis alle Reparaturen abgeschlossen sind, wird es aber noch eine ganze Weile dauern – auch, weil Auftrags- und Terminbücher von Handwerkern und Werkstätten aus allen Nähten platzen. In den Schadenabteilungen und bei den Vertriebspartnern der VGH, sowohl in der Fläche als auch in der Direktion Hannover, laufen die Schadenbearbeitung und die Kundenkommunikation noch immer auf Hochtouren.

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